US Open: Traum-Finale ließ Träume platzen, Österreicher im Halbfinale

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Aryna Sabalenka und Jelena Rybakina haben das Favoritinnen-Finale bei den US Open perfekt gemacht. Sabalenka erreichte zum vierten Mal in Serie das Endspiel beim Grand-Slam-Turnier in New York, die Titelverteidigerin setzte sich im Halbfinale gegen Jessica Pegula 7:5,6:2 durch.

US Open: Titelträume der USA platzten

Rybakina, die angehende Nummer eins, rang danach Coco Gauff in drei Sätzen nieder. Vor den Augen der früheren First Lady Michelle Obama auf der Ehrentribüne platzten damit die US-Titelträume.

Die Belarussin Sabalenka darf hingegen nach 2025 und 2024 auf den dritten Titel nacheinander hoffen. Die Weltranglisten-Erste hatte Pegula vor zwei Jahren im Endspiel bezwungen und in der vergangenen Saison ebenfalls im Halbfinale geschlagen. Bis zum 5:5 im ersten Satz hielt die US-Amerikanerin gut mit, vergab dabei sogar einen Breakball. Dann erhöhte Sabalenka das Tempo mit ihrem Power-Tennis und geriet beim Match über nur 90 Minuten nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Rybakina erstmals im US-Open-Finale

Im Endspiel wartet die zweifache Grand-Slam-Siegerin Rybakina, die jedoch erstmals im Finale der US Open steht. Dabei war Gauff zunächst die spielbestimmende Spielerin. Sie holte sich nach gleich 18 unerzwungenen Fehlern ihrer Gegnerin auch den ersten Satz. Doch Rybakina steigerte sich und Gauff leistete sich bei 4:5 ihr bis dato schwächstes Aufschlagspiel. Im Entscheidungssatz gab es dann drei Breaks in Serie, die die Partie endgültig zugunsten der Kasachin kippen ließen.

„Es war so ein harter dritter Satz, es war ein wirklicher Kampf“, sagte Rybakina. Sie erwartet nun ein packendes Finale gegen Sabalenka. „Sie ist eine unglaubliche Spielerin. Sie hat heute unglaublich gespielt, ich muss wirklich mein Spiel verbessern gegen sie.“ Unabhängig vom Ausgang wird die bisherige Weltranglistenzweite nach dem Turnier Sabalenka als neue Nummer eins der Welt ablösen. Doch Sabalenka ist in Form.

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Österreicher steht im Halbfinale

„Ich bin zuversichtlich. Ich fühle mich im Moment mental und körperlich wirklich stark“, sagte Sabalenka nach ihrem Sieg gegen Pegula, der ob der Niederlage in Berlin vor drei Monaten gegen die US-Amerikanerin noch ein wenig süßer schmeckte. Das Turnier an ihrem Lieblingsort New York fühle sich wie ein letzter Kraftakt der Saison an, erklärte die 28-Jährige. „Ich liebe die Energie dieser Stadt. Ich glaube, das ist es, was mich antreibt.“

Auch ein Österreicher ist bei den US-Open noch im Einsatz: Talent Thilo Behrmann hat seinen Erfolgslauf beim Junioren-Turnier der US Open fortgesetzt und ist ins Halbfinale eingezogen. Der 18-Jährige setzte sich im Viertelfinale am Donnerstag in New York gegen den Italiener Simone Massellani mit 3:6,6:2,6:3 durch. Behrmann, als Nummer 7 gesetzt und im ATP-Ranking derzeit auf Rang 1.248, trifft in seinem ersten Halbfinale im Rahmen eines Grand-Slam-Turniers auf den topgesetzten Brasilianer Luis „Guto“ Miguel.

Der 17-Jährige führt derzeit das Junioren-Ranking an und gewann dieses Jahr bereits das U18-Turnier bei den French Open. Behrmann liegt bei den Junioren auf Platz sechs.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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