Tag 2 von Bablers ORF-„Zukunftsforum“ hat begonnen

Kultur

Das Programm des ORF-„Zukunftsforums“ soll wissenschaftliche und internationale Perspektiven mit Dialog- und Arbeitsformaten verbinden. Internationale Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertreter öffentlich-rechtlicher Medien bringen Erfahrungen aus anderen Ländern ein und ordnen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Medienpolitik, Plattformökonomie und Digitalisierung ein. Am Freitag begann Teil 2 mit einer Keynote der Generaldirektorin der SRG, Susanne Wille zu dem schweizerischen öffentlich-rechtlichen Medienriesen im „Aufbruch“: „Öffentlichkeit, Vertrauen und Relevanz im digitalen Zeitalter.

Am Abschlusstag werden Ergebnisse aus fünf Arbeitsgruppen präsentiert, bevor der künftige ORF-Chef Clemens Pig eine Rede („Ein ORF, dem Österreich vertraut“) halten wird. Davor werden die Mediensprecher der Parlamentsparteien Bilanz ziehen. Ganz am Schluss zieht Medienminister Andreas Babler (SPÖ) ein Fazit und gibt einen Ausblick.

 

Diskussion mit Rangnick 

Perspektiven aus Unterhaltung, Kunst, Kultur und Sport lieferten zum Abschluss des ersten Tages der vielfache Kletter-Weltmeister Jakob Schubert, Sängerin Anna Buchegger, Kabarettistin Malarina, ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick und Schriftstellerin Anna Weidenholzer. Sie alle hegen keine Zweifel an der Bedeutung und der Notwendigkeit des ORF für die Gesellschaft.

Ohne den ORF ginge eine Öffentlichkeit verloren, die nicht von privaten Interessen oder Algorithmen dominiert werde, warnte Weidenholzer. Nur durch die Abbildung unterschiedlicher Realitäten wisse man umeinander und könne so den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, sagte die Schriftstellerin.

Malarina – bürgerlich Marina Lackovic – ärgert sich darüber, dass sich der ORF nach wie vor nicht vielgesprochenen Sprachen im Land – abseits von Deutsch – annähere. Eine Untertitelfunktion wäre schon ein sehr schöner Fortschritt, meinte sie. Schubert würde naturgemäß gerne mehr Klettersport oder auch andere Randsportarten im ORF sehen. Da Lizenzrechte für viel beachtete Sportarten wie Fußball oder die Formel 1 ohnehin teurer würden, sei das die Chance, in anderen Sportarten Fuß zu fassen, diese zu pushen und so vielleicht auch Jugendliche oder Kinder auf den Geschmack zu bringen.

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Programm des zweiten Tages:

09:00–09:40 KEYNOTE: Die SRG im Aufbruch – Öffentlichkeit, Vertrauen und Relevanz im digitalen Zeitalter. Susanne Wille, Generaldirektorin Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG); anschließend Fragen und Diskussion

11:20–12:25 Präsentation der Ergebnisse der Arbeitsgruppen

12:25–12:50 Panel: Bilanz zum ORF-Zukunftsforum. Mediensprecher:innen der Parlamentsparteien

12:50–13:15 Ein ORF, dem Österreich vertraut. Clemens Pig, gewählter Generaldirektor ORF

13:15–13:35 Fazit und Ausblick. Andreas Babler, Vizekanzler und Medienminister

Ort: BMWKMS, Radetzkystraße 2, 1030 Wien

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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