GAK gegen Austria: Zwei Trainer und kein Kettenwechsel in Sicht

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Im Frühjahr schien die Frage eindeutig beantwortet: Die Bundesliga hatte sich in einen Hort der Dreierkette entwickelt. Mit der Viererkette spielte abseits von Salzburg kaum noch ein Erstligist, passend dazu holte der LASK nach der raschen Umstellung auf drei Innenverteidiger mit Trainer Didi Kühbauer sogar das Double.

Aber, und das zeigt, wie kurzlebig der Fußball ist: Beim Duell GAK – Austria treffen in Graz ab 19.30 Uhr wenige Monate später zwei Verfechter der Dreierkette aufeinander, die mittlerweile nur noch die Hälfte der Liga repräsentieren.

Austrias Langzeitcoach Stephan Helm setzt in seiner Karriere bislang ebenso auf die verstärkte letzte Linie wie der neue Grazer Trainer Gerald Scheiblehner.

Wer hat welche Kette?

Ein Überblick: Sturm Graz spielte im Frühjahr oft mit Dreierkette, jetzt nur noch in Ausnahmen (wie dem 0:0 gegen Rennes).

Rapid spielte im Frühjahr meistens mit einem Trio hinten, jetzt durchwegs mit zwei Innenverteidigern.

Ried wechselte mit dem Trainer auch fix auf eine Viererkette.

Bei der WSG sind es auch nur noch zwei Innenverteidiger, nach stets drei im Frühjahr.

Und mit Aufsteiger Austria Lustenau ersetzt eine Viererketten-Mannschaft eine mit drei ganz hinten (Blau-Weiß Linz).

Scheiblehner bringt Punkte 

Beim GAK hat Scheiblehner zwar die Formation von Ex-Coach Feldhofer übernommen, geändert hat sich aber sehr schnell die Erfolgsquote: Zwei Siege und ein Remis schaffte der frühere Erfolgstrainer von Blau-Weiß Linz seit der Übernahme.

Da der GAK bereits seit neun Heimspielen unbesiegt ist, wird in Graz mit einer Fortsetzung der Punkteserie gerechnet.

Helm weiß, auch wenn er keines seiner vier Duelle mit den Roten verloren hat, dass es gegen den GAK eng werden wird: „Scheiblehner bringt eine klare Idee mit und kennt die Liga sehr gut. Wir sind gut vorbereitet, wollen den Schwung vom späten Sieg gegen Lustenau mitnehmen und müssen in allen Belangen an unser Maximum kommen, um gegen den GAK zu gewinnen.“

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Ländle-Derby

Die Lustenauer werden sich wohl noch immer ärgern, dass nach einer Führung gegen das damalige Liga-Schlusslicht ganz spät noch 1:2 gegen die Austria verloren wurde. Weiter geht es mit dem insgesamt neunten Derby gegen Altach (17 Uhr) in der obersten Spielklasse – die Bilanz ist derzeit ausgeglichen.

Und auch wenn der neue Letzte Altach – ein treues Dreierketten-Team – bislang weniger gepunktet hat als erwartet, ist mit einem ganz engen Ländle-Duell zu rechnen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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