Studierende in Österreich: Statistik zeigt Rekord-Wert

Wirtschaft

Österreichs Hochschulen verzeichnen aktuell Rekordzahlen: Im Wintersemester 2025/26 gab es so viele Studierende wie nie zuvor. Insgesamt 407.485 Studentinnen und Studenten waren laut der Statistik Austria an einer Hochschule eingeschrieben. Das sind um 1,9 Prozent mehr als 2024/25 – und damit so viele wie noch nie zuvor.

„Insbesondere bei Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen haben die Studierendenzahlen deutlich zugelegt“, erklärt die fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria, Manuela Lenk, in einer Pressemitteilung. Fachhochschulen (FH) haben ein Plus von 6,5 Prozent und Pädagogische Hochschulen ein Plus von 4,6 Prozent.

So viele Studierende wie noch nie zuvor

Die Zahl der ordentlichen Studierenden an öffentlichen Universitäten stieg dafür deutlich (+2,1 Prozent). Einen Zuwachs gab es auch bei den ordentlichen Studierenden an Privathochschulen und theologischen Lehranstalten (+1,3 Prozent).

Betrachtet man die Daten je nach Studienarten, so gab es mit +14,6 Prozent besonders starke Zuwächse bei Masterstudien an Pädagogischen Hochschulen. Ein deutliches Plus verzeichneten demnach auch die Bachelorstudien (+7,3) und die Masterstudien (+5,2) an Fachhochschulen und die Masterstudien an öffentlichen Universitäten (+4,1).

Die Anzahl an Lehrgangs-Studierenden ist jedoch gesunken. Diese Rückgänge seien zu erwarten gewesen, so die Statistik Austria: Denn einige Lehrgänge konnten aufgrund der Weiterbildungsnovelle nur noch bis 30. September 2023 begonnen werden, dies habe zwischenzeitlich für deutliche Zuwächse bei den Lehrgangs-Studierenden gesorgt. Inzwischen aber sind die betreffenden Lehrgänge jedoch „überwiegend ausgelaufen“.

„Auch das ist ein neuer Rekord“

Einen weiteren Spitzenwert konnte man auch bei den Studienabschlüssen feststellen: 62.850 ordentliche Studien wurden im Studienjahr 2024/25 vollendet. „Um 3,9 Prozent mehr ordentliche Studien an österreichischen Unis und Hochschulen wurden erfolgreich abgeschlossen als im Jahr davor – auch das ist ein neuer Rekord“, so Lenk.

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Von den 62.850 abgeschlossenen Studien im Studienjahr 2024/25 entfielen 57 Prozent bzw. 35.822 auf Frauen. 27.028 wurden von Männern erfolgreich finalisiert.

Betrachtet man die Abschlüsse je nach Universitätsform, so haben die öffentlichen Universitäten klar die Nase vorne: Von den 34.411 Bachelorabschlüssen entfielen 53 Prozent auf diese, weitere 33 Prozent auf Fachhochschulen, acht Prozent auf Pädagogische Hochschulen und fünf Prozent auf Privathochschulen. Von den 21.989 Masterabschlüssen wurden 60 Prozent an öffentlichen Universitäten erledigt, 27 Prozent an Fachhochschulen, sechs Prozent an Pädagogischen Hochschulen und sieben Prozent an Privathochschulen.

Die 3.883 Diplomstudien (inkl. Medizin) wurden zu 93 Prozent an öffentlichen Universitäten absolviert und zu sieben Prozent an Privathochschulen und theologischen Lehranstalten. Von den 2.567 Doktoratsstudienabschlüssen entfielen 94 Prozent auf öffentliche Universitäten und sechs Prozent auf Privatuniversitäten.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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