Achtungserfolg in Favoriten: FavAC knöpft Marchfeld ein Remis ab

Sport

Von Lukas Bergmann

Die „Kennerroad“ liegt in der Einflugschneise des Flughafens und dementsprechend flogen im Minutentakt Passagierflugzeuge über den Platz. Da ist es nur passend, dass die Senkrechtstarter aus dem Marchfeld zu Gast beim FavAC waren.

Die Ausgangslage war klar: Die Niederösterreicher sind die Leader der Regionalliga Ost, während die Favoritner um jeden Punkt und gegen den Abstieg kämpfen. Ein Faktor für die Stärke des FC Marchfeld ist seine Offensive: fünf Tore gegen Wienerberg sowie vier Tore gegen Parndorf und den SV Donau zeigen die ganze Stärke im gegnerischen Abwehrdrittel. Da ist es nur logisch, dass auch Marchfeld-Spieler weit oben auf der Torschützenliste stehen. Dennoch ungewöhnlich: Florian Freissegger ist nomineller Rechtsverteidiger und hat schon sieben Tore in neun Spielen zu Buche stehen. Damit ist er der mit Abstand gefährlichste Defensivspieler der Liga.

Der FavAC war also gewarnt vor der Offensivstärke der Gäste. Trotzdem legte Marchfeld ordentlich los. Sie erspielten sich Chance um Chance, konnten jedoch keine verwerten. Sogar ein Elfmeter für die Gäste führte nicht zum Torerfolg. Je länger das Spiel  dauerte, desto mehr konnte sich der FavAC auf das gefährliche Flügelspiel der Marchfelder einstellen. In der zweiten Halbzeit folgte aber früh der Schock und die Gäste gingen in Führung. 15 Minuten später spielten sich jedoch auch die Favoritner schön in den Strafraum und konnten durch Calvin Stifter ausgleichen.
​Die letzte Viertelstunde war von viel Kampf und Tempo geprägt, doch es blieb beim Remis.  Der Co-Trainer des FavAC – Mario Weissinger – ist mit dem Punkt zufrieden: „Ich glaube, es ist ein verdienter Punkt. Der Aufwand, den wir betrieben haben, war immens – nicht nur läuferisch, sondern auch spielerisch. Wir haben gezeigt, dass wir gegen jeden bestehen können.“

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​Florian Freissegger war nach dem Remis sehr geknickt: „Wir haben es über 90 Minuten nicht geschafft, unser Niveau auf den Platz zu bringen. Wir haben uns viel vorgenommen für die Partie, konnten jedoch nicht durch die Verteidigung kommen.“

Obwohl er der Top-Torschütze seiner Mannschaft ist, gibt sich Freissegger bescheiden: „Meine Tore habe ich der Mannschaft zu verdanken. Ein Spieler kann nur Tore schießen, wenn die Mannschaftsleistung passt.“ Glücklich ist er trotzdem über seine beachtliche Torquote: „Sieben Tore und fünf Assists in zehn Spielen sind schon eine tolle Ausbeute. Ich hoffe, dass es so weitergeht.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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