Mike Stewart als Gegner in Villach? „Ich glaube, das wird sonderbar“

Sport

„Wir sind die Capitals und fahren dorthin, um zu gewinnen“, sagte Wiens Headcoach Mike Stewart vor dem Sonntag-Schlager zwischen dem Villacher SV und den Caps (17.30, ORF Sport+). Und dennoch wird das kein normales Auswärtsspiel für den Trainer, der im Sommer nach 13 Saisonen in Deutschland nach Österreich zurückgekehrt ist.

Seine zweite Heimat ist für den Austro-Kanadier immer noch Villach. „Es wird sonderbar. Ich habe dort viele Freunde, auch abseits vom Eishockey. Meine Kinder sind dort geboren. Für die ist es sogar die richtige Heimat“, sagt Stewart nicht ohne Wehmut. Wenn er zurückdenkt, kommt ein Funkeln in seinen Augen auf. Denn der VSV war zu seiner Zeit eine Macht in Österreich. „Es war eine tolle Zeit. Wir haben zwei Mal den Titel gewonnen.“

„Wichtig für das österreichische Eishockey“

Stewart ist auch froh, dass der VSV trotz der schwierigen finanziellen Lage in die Saison starten konnte. „Ich bin glücklich, dass sie es geschafft haben. Villach ist wichtig für das österreichische Eishockey.“

Dass die Villacher ein immer noch harter Gegner sind, haben sie am Freitag mit dem 7:2 gegen den davor so souveränen HC Milano gezeigt. Die Capitals stimmten sich mit einem 4:0 gegen Innsbruck ein, kamen dabei auf eine fast perfekte Powerplay-Erfolgsquote von 75 Prozent. „Das Überzahlspiel rettet uns momentan“, gibt Stewart zu. Und dann war da noch Star-Goalie Adam Reideborn, der gezeigt hat, warum er in Russland zwei Mal Meister wurde und im schwedischen Nationalteam bei einer WM spielte.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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