Spiel der Spiele für den LASK: Der ungleiche Vergleich mit Liverpool

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Es ist ein absolutes Highlight-Spiel, das die Fans in Linz heute erwartet. „Liverpool kommt nicht jede Woche“, weiß auch LASK-Coach Dietmar Kühbauer vor dem Duell am zweiten Spieltag der Ligaphase in der Champions League gegen die Reds (18.45 Uhr/live auf Canal+). Dass seine Linzer vor dem Hit seit vier Spielen ohne Sieg sind, lässt den Coach kalt: „Das nächste Spiel ist immer die nächste Chance, es besser zu machen.“

Kühbauer weiß jedoch, dass der LASK gegen den 20-fachen englischen Meister, der schon sechs Mal die Königsklasse gewann, klarer Außenseiter ist. „Aber wir müssen daran glauben, dass wir etwas holen können. Auch wenn wir wissen, dass es dazu etwas Außergewöhnliches braucht.“

Teamgeist gefragt

Für Rechtsverteidiger Kasper Jörgensen ist es „das größte Spiel meiner Karriere“. Respekt ist da, Angst hat er aber keine: „Wir wissen, was wir als Team leisten können.“ Die Reds haben aktuell mit einigen Ausfällen zu kämpfen. Mit Isak, Szoboszlai (beide Oberschenkel), Gakpo (Fußknöchel), Bradley, Leoni (beide Knie), Ekitike (Achillessehne) fallen einige Stars verletzt aus. Von großen Namen lässt sich Jörgensen aber ohnehin nicht einschüchtern: „Mal schauen, was morgen passiert. Vielleicht merken sie sich dann meinen Namen.“ Nachsatz: „Hoffentlich.“

Im Herbst 2023 trafen die beiden Klubs in der Gruppenphase der Europa League aufeinander. Damals verloren die Linzer 1:3 und 0:4. Der einzige Treffer gelang Florian Flecker, der den LASK daheim in Führung brachte. Flecker ist wie vier andere Kicker nach wie vor im LASK-Kader. Bei Liverpool sind sogar noch neun Akteure von damals in der Kaderliste.

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Die beiden Vereine im Vergleich:

Die Topstars

LASK: Sasa Kalajdzic (29) hatte im Vorjahr maßgeblichen Anteil am Double, wurde im Sommer fix verpflichtet. Heuer läuft es noch nicht ganz rund, nach Trainingsrückstand kam er erst zu vier meist kurzen Einsätzen (zuletzt 87 Minuten gegen Rapid) und wartet noch auf seinen ersten Treffer. An seiner Klasse besteht kein Zweifel, bei der WM hat er Österreich mit dem 3:3 gegen Algerien in Ausnahmezustand versetzt.

Liverpool: Bei Liverpool hat man natürlich die Qual der Wahl, wen man sich hier herauspickt. Florian Wirtz kam im Sommer 2025 an die Anfield Road, konnte die hohen Erwartungen bisher aber nicht erfüllen. Auch beim 0:3 zuletzt gegen ManCity musste der Deutsche wieder Kritik einstecken.

Die Marktwerte

LASK: Der Kader des LASK hat laut transfermarkt.at einen Marktwert von insgesamt 62,4 Millionen Euro. Teuerster Spieler ist Stürmer Moses Usor (8 Millionen Euro). Bitter für die Linzer: Der Nigerianer musste gegen Rapid verletzt vom Platz (Schulter) und wird gegen Liverpool wohl fehlen.

Liverpool: Der Marktwert des Star-Ensembles wird auf 1,09 Milliarden Euro geschätzt. Zwei Spieler der Reds haben die 100-Millionen-Marke geknackt (Dominik Szoboszlai, Bradley Barcola). Neun Spieler haben einen Marktwert, der höher ist als jener des gesamten LASK-Kaders. Allerdings stehen vier dieser neun Stars derzeit auf der Verletztenliste und werden gegen den LASK nicht spielen können.

Die Formkurven

LASK: Der letzte Sieg der Linzer liegt schon lange zurück, am 5. September gewann man im Cup gegen Deutschlandsberg. Aktuell ist der LASK seit vier Partien ohne vollen Erfolg (3 Niederlagen, 1 Remis). So eine Negativserie erlebten die Oberösterreicher zuletzt im Winter 2024. In der Bundesliga liegt man …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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