Horror mit Todespfeife: Filmkritik zu „Whistle“

Kultur

Als Teenager im Horrorfilm lebt man gefährlich – und stirbt schnell. Besonders dann, wenn man in seinem Highschool-Spind eine antike aztekische Pfeife findet. Besser nicht hineinblasen, denn wenn doch, ruft man damit den eigenen Tod herbei. Diese Erkenntnis setzt sich allerdings erst langsam durch. Zuerst geht ein Basketballspieler in Flammen auf, dann verendet der Geschichtslehrer an Lungenkrebs. Die Pointe ihrer ausgefallenen Tode: Sie alle sterben so, wie sie auch an ihrem Lebensende gestorben wären – nur viel früher. So verwandelt sich beispielsweise eine junge, schöne Schülerin vor den Augen ihres schockierten Freundes in eine alte Frau; denn hätte sie nicht den aztekischen Todesgeist gerufen, wäre sie an Altersschwäche gestorben.

Der britische Filmemacher Corin Hardy hat sich bereits mit Schockern wie „The Hallow“ und „The Nun“ eindrucksstark im Horrorfach verewigt und lässt nun verfluchte Highschool-Schüler fantasievolle Tode sterben. Doch inmitten des bizarren Blutbades schlägt das Herz eines queeren Liebespaares, das auf den Tod pfeift.

INFO: KAN/IRL 2025. 100 Min. Von Corin Hardy. Mit Dafne Keen, Sophie Nélisse.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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