
Der Munitionsmangel des US-Militärs und die Verluste im Krieg gegen den Iran sind von der Führung in Teheran mit reichlich Spott quittiert worden. Hunderte US-Militärstützpunkte in der Region seien „in Stücke geschossen“ worden, Dutzende US-Flugzeuge verbrannt, höhnte der iranische Außenminister Abbas Araqchi auf der Plattform X. Er bezog sich dabei auf Angaben des US-Verteidigungsministeriums. Die Behauptung, der Iran sei wehrlos, sei nichts als „Fiktion“, schrieb Araqchi.
„Nur Spitze des Eisberges“
Zuvor hatte das US-Militär in einem Bericht an das Parlament in Washington eingeräumt, dass iranische Angriffe „Hunderte Gebäude und Strukturen“ auf US-Militärstützpunkten in den verbündeten Staaten Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Staaten, Saudi-Arabien, dem Irak, Oman und Jordanien beschädigt oder zerstört hätten. Außerdem seien im Verlauf des Krieges Dutzende Kampfjets und andere Flugzeuge des US-Militärs zerstört oder beschädigt worden, hieß es. Das sei „nur die Spitze des Eisberges“, höhnte Araqchi.
US-Präsident Donald Trump hatte bereits kurz nach Beginn des Krieges gegen den Iran, der mit Angriffen des amerikanischen und israelischen Militärs am 28. Februar seinen Anfang genommen hatte, behauptet, die Islamische Republik habe „absolut keine Verteidigung“ und keine Führung mehr, die iranische Marine und Luftwaffe seien vernichtet. Inzwischen dauert der Konflikt seit mehr als sechs Monaten an.
Source:: Kurier.at – Politik



