Austria: Wie die violetten Löwen auch in Hartberg jubeln wollen

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„Da hat der Fußballgott auf uns heruntergeschaut und gesagt: ,Jetzt lassen wir die Austria auch einmal das Q3 überstehen’“, lachte Veilchen-Kapitän Manfred Fischer nach dem Elfmeterkrimi gegen Beitar Jerusalem. Es war schon eine Portion Glück dabei, beim Aufstieg der Violetten ins Play-off der Conference League. Aber nicht nur, es war auch eine Frage des Willens, eine „Mentalitätsleistung“, wie es Trainer Stephan Helm bezeichnete. Oder wie Fischer zu Protokoll gab: „Wir haben gefightet wie die Löwen.“

Jetzt müssen die violetten Löwen aber auch in der Liga Zähne zeigen. Im Kellerduell bei den ebenfalls punktelosen Hartbergern will die Austria am Sonntag endlich auch in diesem Bewerb jubeln (17/live auf Sky).

Richtige Richtung

Wie man nach dem harten Fight sowohl mentale, als auch physische Frische für Hartberg erlangen will? „Das frage ich mich auch“, schnaufte Fischer erschöpft, aber glücklich. Die Fitness sei nach so einer Partie samt Verlängerung „definitiv ein Faktor“, betonte auch Helm. Man müsse extrem auf Regeneration achten, man werde aber auch wieder rotieren: „Wir werden wieder einen guten Mix finden.“

Würde der Coach den Saisonstart seines Teams benoten müssen, würde er eine „3 minus“ geben. International und im Cup habe man „alles rausgeholt“. In der Liga stehen zwei Niederlagen zu Buche – ein Mal mit schlechter Leistung (WAC), ein Mal mit guter Leistung (LASK). „Die Liga ist extrem wichtig, das ist unser Tagesgeschäft.“

Insgesamt sieht er die Austria auf dem Weg in die richtige Richtung. Bestes Beispiel ist der 4:2-Erfolg im Elferschießen gegen Beitar. 2024 war seine Truppe noch im Shootout gegen Tampere ausgeschieden. „Damals haben sich zwei gemeldet, den Rest haben wir überreden müssen. Diesmal haben mir zehn signalisiert, dass sie schießen wollen. Das zeigt, dass wir ein ganz anderes Selbstverständnis haben.“

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Beflügelt vom Erfolg auf internationaler Bühne geht es jetzt nach Hartberg. Kapitän Fischer weiß, wie man auch in der Liga in die Erfolgsspur kommen kann: „Mit einer gewissen Lockerheit. International haben wir unser Ziel mit dem Play-off erreicht.“ Apropos Play-off: Schon am Donnerstag wartet das Hinspiel in Braga, das Rückspiel steigt eine Woche später in Wien. Das Ligaspiel gegen die WSG wurde vom 23. August auf 2. September verschoben.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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