
Ein idyllischer Bergsee vor beeindruckendem Bergpanorama an der Oberfläche, dazu noch das längste und tiefste Höhlensystem Vorarlbergs: Das Tilisuna-Gebiet am Ende des Gampadelstals in der Montafoner Gemeinde Tschagguns ist der schönste Ort Österreichs 2026.
Zumindest wenn es nach der beliebten ORF-Show „9 Plätze – 9 Schätze“ geht, wo am Montag bereits zum 13. Mal eben der „schönste Ort Österreichs“ gekürt wurde.
Die prominenten Länderpaten – Max Stiegl, Jutta Fastian, Gery Seidl, Alois Mühlbacher, Anna Buchegger, Cornelia Hütter, Benjamin Raich, Sabine Haag und Toni Polster – vergaben für alle Bundesländer Punkte – augenommen freilich für das eigene.
Das Telefon- und SMS-Voting der Zuschauer komplettierte dann das Jury-Voting. Schon aus diesem war Vorarlberg mit 58 von 72 möglichen Punkten als Sieger in die zweite Runde gegangen.
Der zweite Platz ging an die Riegersburg in der Steiermark. Platz drei ging an Niederösterreich mit der Rax-Seilbahn, die dieses Jahr 100-jähriges Jubiläum feiert.
Vorarlberg holte mit dem Sieg am Montag bereits zum fünften Mal den ersten Platz bei „9 Plätze – 9 Schätze“.
Vergangenes Jahr erreichte der ORF mit dem Format, das erstmals 2014 ausgestrahlt wurde, im Schnitt knapp 800.000 Zuschauer. Die bisher beste Quote – fast 1,2 Millionen Seher – wurde bereits 2020 erzielt.
Sehen Sie hier alle 27 Kandidaten 2026
Bei der diesjährigen Ausgabe standen zunächst wieder 27 Kandidaten – drei pro Bundesland – zur Auswahl.
Die Bilanz von „9 Plätze – 9 Schätze“
Rekordhalter ist mit nunmehr fünf Siegen Vorarlberg. (Formarinsee und Rote Wand, 2015; Körbersee, 2017; Lünersee 2019; Wiegensee, 2021; Das westlichste Bundesland ging am Montag mit der Alpe Tilisuna ins Rennen.
Für die Steiermark gab es bisher dreimal die Goldmedaille (Grüner See, 2014; Strutz-Mühle, 2020; Friedenskircherl am Stoderzinken, 2022). Dafür war kein anderes Bundesland so oft am Stockerl – nämlich acht Mal.
Kärnten konnte erst einmal den Sieg holen, nämlich 2023 mit der Burg Landskron.
Oberösterreich holte seinen einzigen Sieg – 2018 mit dem Schiederweiher.
Für Salzburg gewann 2024 die „Gadaunerer Schlucht“.
Im Vorjahr konnte die Mariazellerbahn erstmals Niederösterreich den Sieg sichern.
Überhaupt noch nie haben Wien und das Burgenland gewonnen. Die beiden Bundesländer schickten heuer die Brücke von Andau bzw. den Türkenschanzpark ins Rennen.
Bereits am 8. Oktober wurden die Länderfinalisten, die sich im Telefon- und SMS-Voting durchgesetzt hatten, präsentiert. Diese 27 Kandidaten standen dieses Jahr zur Wahl.
Burgenland
die Brücke von Andau
die Pfarrkirche Mariasdorf
der Oggauer Seeberg.
Kärnten
„Weg der Liebe“
Bleistätter Moor
Griffner Schlossberg
Niederösterreich
Kamptal
Kellergasse Mailberg
Rax-Seilbahn
Oberösterreich
Hutterer Böden
Wolfsschlucht Bad Kreuzen
Pöstlingberg
Salzburg
Schafberggipfel
Friedenskirche Hochgründeck
Wasserfallweg Lofer
Steiermark
Riegersburg
Stift St. Lambrecht
Talbachklamm
Tirol
Fotschertal
Rifflsee im Pitztal
Festung Kufstein
Vorarlberg
Alpe Klesenza
St. Corneli
Tilisuna
Wien
Türkenschanzpark
die Gloriette
Schulgarten Kagran
Source:: Kurier.at – Kultur



