
„In meiner Ordination kommt eine Vielzahl an modernen Geräten und Instrumenten zum Einsatz. So stützt sich die Planung und Vorbereitung eines Eingriffs auf zuvor angefertigte, hochauflösende 3-D-Röntgenaufnahmen und CT-Schnitte Ihres Kiefers. Ein spezielles Operationsmikroskop hilft dabei, das Operationsgebiet möglichst detailliert darzustellen und Ihr Implantat millimetergenau im Knochen zu verankern. Je nach Eingriff sorgt dabei ein Anästhesist für eine schmerzfreie Behandlung“, heißt es auf der Homepage.
Der Zahnarzt und Kieferchirurg DDr. Christoph G. mit Sitz in Wien hat laut Creditreform einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gestellt. Er betreibt zwei Ordinationen in Wien und Retz.
„Der Schuldner sieht sich nicht mehr in der Lage, seine Schulden zur Gänze zu bezahlen. Es liegt Zahlungsunfähigkeit vor“, heißt es weiters. Über die Pleite-Ursachen ist bisher wenig bekannt. Die Finanz dürfte aber einer der Gläubiger sein.
Die Schulden
Der Schuldner geht von Forderungen in Höhe von 730.000 Euro aus. „Der Schuldner wird auch eine Gläubigerliste erstellen und darlegen, wie der Fortbetrieb seiner Praxis wirtschaftlich und nachvollziehbar möglich sein wird. Aufgrund der Kürze der Mandatsübernahme und eines geplanten Urlaubes des Schuldnervertreters in den Herbstferien ersucht der Schuldnervertreter um Nachsicht, dass er noch nicht alle Unterlagen dem Gericht vorlegen kann. Diese werden jedoch spätestens nach Bestellung des Sanierungsverwalters diesem zur Verfügung gestellt werden“, heißt es im Insolvenzantrag.
Die Sanierung
Der Schuldner strebt die Sanierung seines Unternehmens an. „Die Ansprüche der Absonderungsgläubiger und der Aussonderungsberechtigten werden durch den Sanierungsplan nicht berührt. Der Schuldner geht davon aus, dass der Sanierungsplanantrag sowie die angebotene Quote von 20 Prozent durch den Fortbetrieb seiner beiden Ordinationen ermöglicht werden kann“, heißt es. „Darüber hinaus ist auch aufgrund der erteilten Informationen des Steuerberaters des Schuldners mit einer Anpassung der von der Finanz angemeldeten Forderung zu rechnen.“
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



