Iran-Krieg beschert den Öl-Giganten einen Milliardengewinn

Wirtschaft

Die US-Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron haben dank hoher Margen im Raffineriegeschäft am Freitag die Gewinnerwartungen der Analysten übertroffen. Exxon meldete für das dritte Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 4,23 Dollar (3,79 Euro), während Chevron einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,28 Dollar erzielte.

Beide profitierten davon, dass der Krieg der USA und Israels mit dem Iran und der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine die globalen Energiemärkte gestört und die Preise für Benzin und Diesel in die Höhe getrieben haben. Der größte US-Ölproduzent Exxon verdiente erstmals seit Jahren wieder mehr Geld mit dem Raffineriegeschäft als mit der üblicherweise profitableren Förderung.

Die Aktien von Exxon stiegen im vorbörslichen US-Handel um 2 Prozent, die von Chevron um ein Prozent. Beide Firmen nutzen das Gewinnhoch, um Schulden abzubauen und ihre Bilanzen zu stärken, statt die Gewinne durch höhere Dividenden oder ausgeweitete Aktienrückkäufe an die Aktionäre weiterzureichen. Exxon habe im dritten Quartal die Schulden um 8 Mrd. Dollar reduziert, sagte Finanzvorstand Neil Hansen. Chevron-Finanzchefin Eimear Bonner sagte, ihr Unternehmen brauche eine starke Bilanz bei hohen und bei niedrigen Preisen. „Wir denken in Jahrzehnten, nicht in Quartalen.“

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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