Ofner nach Aus gegen Sinner: „Ein richtig geiles Publikum“

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3:6, 4:6. Hinter dem blanken Ergebnis steckt aber ein wenig mehr: Österreichs Nummer eins Sebastian Ofner hat mit diesem Resultat zwar mit Jannik Sinner mit dem absolut weltbesten Spieler verloren, aber Grabesreden muss man nicht halten.

Ganz im Gegenteil: Der Steirer faszinierte in der 2. Runde von Rom auf dem Centrecourt ebenso das Publikum, spielte einige famose Bälle. 

„Es war generell eine gute, solide Leistung, ich habe sehr gut mitgehalten und gesehen, dass die Form wieder stimmt. Darauf kann ich aufbauen“, sagt der Steirer, der am Dienstag 30 wird. Gegen so einen Topstar zu spielen, sei allgemein aber noch einmal etwas ganz anderes gewesen. 

„Er ist ganz klar der Beste der Welt, da merkt man schon, dass noch ein Unterschied da ist.“ Die Partie sei auch aufgrund des „richtig geilen Publikums definitiv ein Highlight“ gewesen.

In beiden Sätzen reichte der Nummer eins der Welt im Foro Italico ein Break. Jenes im ersten Satz fixierte Sinner mit seiner vierten Breakchance zum 3:1, nach 37 Minuten servierte er aus. Im zweiten Satz nahm er Ofner gleich im ersten Game mit seiner zweiten Chance den Aufschlag ab. Österreichs Nummer eins zeigte aber auch dann Kämpferqualitäten, wehrte gleich darauf wieder einen Breakball ab und hielt in der Folge auch in einem Marathon-Game sein Service und stellte auf 3:4 aus seiner Sicht.

Aufgrund eines medizinischen Notfalls im Publikum wurde die Partie daraufhin für wenige Minuten unterbrochen.

Zweiter Notfall im Publikum

Nach zwei gespielten Games musste wegen eines neuerlichen Notfalls wieder eine mehrminütige Pause eingelegt werden. Sinner ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen, er verwertete gleich seinen ersten Matchball und fixierte nach seinen Turniersiegen in Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid seinen 29. Matchsieg auf Masters-Level in Folge. 

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Es war nicht die erste Partie der beiden: Auf Challenger-Ebene hatte sich Sinner 2019 im Endspiel in St. Ulrich im Grödnertal ebenfalls durchgesetzt.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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