
Wie durch ein Wunder überlebten Chhatra Pyakurel und seine Familie die Himalaja-Flut in Nepal. Ihr Zuhause, ein mintgrünes Haus, hielt den verheerenden Sturmfluten und Schlammlawinen Ende August stand – während die umliegenden Siedlungen und Brücken durch eine massive Schlamm- und Gerölllawine, ausgelöst durch den Abbruch eines Himalaya-Gletschers, dem Erdboden gleichgemacht wurden.
Experten führen dies darauf zurück, dass das Haus auf solidem Fels statt auf losem Sedimentboden errichtet wurde, denn das Fundament wurde tief im massiven Felsgestein verankert. Auch die Bauweise unterschied sich von vielen anderen Gebäuden in der Region. Das mintfarbene Haus wurde in einer stabilen Stahlbetonrahmenbauweise errichtet – und nicht aus Natursteinmauerwerk oder Ziegeln, die oft nur lose geschichtet sind.
Aber auch die Lage des Hauses trug dazu bei, dass es heute noch steht: denn es wurde auf einer kleinen Anhöhe erbaut, etwas abseits des Flussbettes. Das Geröll verfehlte das Haus daher knapp. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit erhielt die Immobilie mittlerweile weltweit Berühmtheit und ist auf Google Maps markiert.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



