Zukunftsdepot und Zukunftsdenke: Was stört daran eigentlich?

Wirtschaft

Bis auf das Anfangs-Geburten-Geldgeschenk – warum eigentlich, in Sparzeiten? – ist das geplante „Zukunftsdepot“ ein richtig guter Ansatz im Versorgerstaat Österreich. Bis zu 5.000 Euro im Jahr kann man ab 1. Juli 2027 für jedes Kind bis zum 18. Geburtstag anlegen, ohne dafür Kapitalertragsteuer abliefern zu müssen. Dahinter steht die Idee, für die nächste Generation einen Vermögensaufbau anzustoßen. Mit 18 ist dann ein Geldbetrag da, den man für sinnvolle Investitionen verwenden kann – für die Ausbildung, fürs Wohnen, für eine fortführende Geldanlage.

Gewisse Teile der Bevölkerung hat das massiv irritiert: eine Mischung aus Neid und Unverständnis machte sich breit. Aber was stört eigentlich? 

Doch hoffentlich nicht, dass es Menschen gibt, die Geld für ihre Kinder anlegen. Es geht doch im Grunde nicht um den 5000-Euro-Maximalbetrag, denn jeder kleine monatliche Beitrag hilft über die Jahre. Auch nicht um den Steuerentgang, denn der Staat verliert nicht, er nimmt nur nichts von Kindern unter 18. Es geht um eine private Zukunftsvorsorge, die unabhängig macht. Darum, eine finanzielle Eigenständigkeit und Stärke aufzubauen. Eine Denke, die im Versorgungsstaat Österreich häufig abhandengekommen ist. Das Zukunftsdepot ist kein Geschenk an Reiche, sondern ein Anstoß zum Umdenken. Wer früh lernt, dass Geld arbeiten kann, wird später nicht auf den Staat warten müssen.

…read more

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

(Visited 1 times, 1 visits today)
  Netzwerken im November: Die spannendsten Termine für Female Empowerment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.