Zweite Station: Krems-Trainer Philipp Zulechner im Gespräch

Sport

Von Lukas Bergmann

Es war die große Überraschung der letzten Woche. Der Kremser SC hat mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi Philipp Zulechner seinen neuen Cheftrainer für die kommende Saison verkündet – und das, obwohl er noch im Rennen um die Regionalliga-Meisterschaft ist. Für den 36-Jährigen ist der Kremser SC die zweite Station als Profi-Trainer, nachdem er bis März den niederösterreichischen Landesligisten ASK Ybbs trainiert hatte.

Viele Fans kennen den gebürtigen Wiener jedoch noch aus seiner Zeit als Stürmer in der Bundesliga, wo er unter anderem für Grödig, Sturm Graz und Austria Wien auflief. Darauf folgten Stationen im Ausland: SC Freiburg, Erzgebirge Aue in Deutschland und die Young Boys aus Bern in der Schweiz. Im KURIER-Gespräch sprach Zulechner, der bei der Austria Wien das Kicken gelernt hat, über…

… erste Kontakte mit Krems
Ein gewisser Kontakt bestand schon länger, ohne dass auf einen konkreten Trainerjob eingegangen wurde. Vor zwei oder drei Wochen kamen Nachrichten vom Verein, dass sie sich gerne zusammensetzen wollen. Danach ging es auch relativ schnell. Eine Woche später war dann schon das zweite Treffen und dann wurde auch alles fixiert.

… seine Zeit beim ASK Ybbs
Ich konnte richtig viel lernen. Die Herausforderungen im Amateurfußball wie die Kadergröße und die Trainingsbeteiligung galt es zu managen. Trotzdem war die Intensität im Training ordentlich und viele Spieler machten sich viel mehr Gedanken, als man es vermuten würde.

… die Regionalliga Ost
Ich denke, dass die Qualität in der RLO sehr gut ist. Es gibt viele gut ausgebildete und hungrige Spieler aus den Akademien und Nachwuchszentren. Diese werden mit Ex-Bundesliga-Kickern, die ihre Erfahrung an die Jungen weitergeben, und den Wiener „Käfig-Kickern“ kombiniert. Dadurch entsteht eine gute Mischung, die mit taktischen und technischen Fähigkeiten nochmals ein anderes Level hat als in der Landesliga. Ich merke auch, dass die Vereine in der Regionalliga am Profi-Fußball kratzen. Deshalb ist es für mich genau der richtige Schritt und es wird eine super Herausforderung.

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… den Kontakt zur Austria
Der ist eher sporadisch. Man reagiert mal auf Instagram und kommt wieder ins Gespräch, aber wirklich regelmäßigen Kontakt gibt es keinen. Ich freue mich aber immer wieder über ein Zusammenkommen bei den Old Violets, das ist ein Team aus ehemaligen Spielern der Austria, die bei Legendenmatches öfters zusammenkommen.

… die Ziele mit Krems
Die Ziele standen natürlich schon zur Diskussion, aber zuerst möchte ich mit der Mannschaft und den Verantwortlichen gemeinsam diese Dinge ausarbeiten. Wenn wir das gemacht haben, dann werden wir das auch mit den Medien besprechen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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