Die Ergebnisse: So haben Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gewählt

Politik

Zwei Wochen nach dem Erdrutschsieg der AfD in Sachsen-Anhalt wählten die nächsten beiden Bundesländer in Deutschland. Und diesmal könnte es um weit mehr gehen, als um die Frage, wer allein im Norden Deutschlands künftig regiert.

In Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin wurde am Sonntag auch über die Kanzlerschaft von Friedrich Merz abgestimmt.

Wahlberechtigt waren rund 1,3 Millionen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und 2,49 Millionen in Berlin. In beiden Bundesländern durfte man erstmals ab 16 wählen.

Linke holt Platz 1 in Berlin

Und so sieht die erste Prognose aus: In Berlin hatte der regierenden CDU in jüngsten Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Linken gedroht – mit leichten Vorteilen für die Linke, die in der jüngsten Insa-Umfrage auf 21 Prozent kam. Knapp dran: Die AfD mit 18 Prozent. Letztlich wurde der Sieg deutlich: Die Linke holte laut erster Prognose um 18 Uhr 26 Prozent, die CDU verlor 8 Prozent, rutschte Platz 2 ab.

AfD holt sich auch in Meck-Pomm Sieg

Zur Schicksalswahl für Friedrich Merz aber könnte die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern werden. Im nördlichsten Bundesland Deutschlands drohte seine CDU laut Umfragen nämlich gar aus dem Landtag zu fliegen. Mit nur noch 6 Prozent kam man der der Fünf-Prozent-Hürde zuletzt jedenfalls bedrohlich nahe.

Platz eins machten sich laut Umfragen SPD und AfD miteinander aus. Wobei sich die AfD letztlich mit 38 Prozent durchsetzte.

Die CDU hatte erst bei der letzten Landtagswahl in Berlin das Bürgermeisteramt erobern können. Doch Kai Wegner blieb glücklos. Dass er während eines Stromausfalls, der halb Berlin tagelang lahmlegte Tennis spielen war, verziehen ihm die Berliner nicht. Er verzichtete schließlich auf eine erneute Kandidatur.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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