Austria-Kapitän Fischer nach 2:2 beim GAK: „Das ist nicht gut genug“

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Sieben Punkte nach sieben Runden – mit dieser mageren Bilanz verabschiedet sich die Wiener Austria in die dreiwöchige Länderspielpause. Und das erste Zwischenfazit dieser Saison hätte durchaus noch schlimmer ausfallen können, wäre da nicht Lee Kang-Hee zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen.

Mit einem sehenswerten Volley rettete der Koreaner der Austria gegen den GAK einen Punkt und fixierte in der 81. Minute den 2:2-Endstand. „Wir müssen es akzeptieren, dass wir mit einem Punkt heimfahren“, erklärte Austria-Coach Stephan Helm im Sky-Interview.

Unkonzentriert

Der Last-Minute-Erfolg vor einer Woche gegen Lustenau (2:1) hatte für die Austria-Spieler nicht die erhoffte befreiende Wirkung: Gerade in der Anfangsphase präsentierte sich das Team gegen den GAK fahrig und unkonzentriert. 

Eine violette Fehlerkette (Yeboah und Lee) leitete in Graz das frühe 0:1 ein: Hofleitner traf von der Strafraumgrenze und brachte den GAK verdient in Führung (15.). „Wir müssen uns verbessern“, forderte Austria-Kapitän Manfred Fischer nach dem Schlusspfiff.

Passiv

Der Routinier war es, der die Veilchen kurz vor dem Seitenwechsel zurück ins Spiel brachte. Nach präzisem Zuspiel von Yeboah versenkte Fischer den Ball im Netz. Der erwünsche Effekt blieb allerdings aus, denn nach der Pause ging der GAK abermals in Führung.

Freilich auch durch kräftige Mithilfe der Austrianer: Abwehrchef Dragovic attackierte Lichtenberger nur halbherzig, danach passte niemand auf Italiano auf, der sich den Ball im Strafraum seelenruhig stoppen konnte und zum 2:1 einschob (55.).

Als die Austria schon auf die Verliererstraße eingebogen war, gelang in der Schlussphase doch noch der Ausgleich. In der Defensive des GAK herrschte da gerade Chaos, weil die Grazer nach einer verpatzten Auswechslung – Lichtenberger trottete zu langsam vom Feld – für einen kurzen Moment nur zu zehnt waren. Prompt erzielte der eingewechselte Hee das 2:2 (81.).

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Kritisch

Im Finish hatten die Grazer durch Grosse und Smits noch zwei Chancen auf den Lucky Punch, „es war aber doch ein gerechtes Unentschieden“, konstatierte GAK-Trainer Gerald Scheiblehner, der mit seinem neuen Klub in vier Partien acht Punkte gesammelt hat.

Damit liegt der Underdog aus Graz in der Tabelle auch vor der Wiener Austria, die bislang eher durch die Liga stolpert. 

Kapitän Manfred Fischer, der wahrlich nicht dafür bekannt ist, die Veilchen durch die rosarote Brille zu betrachten, gibt die Marschroute vor: „Das ist nicht gut genug. Ich hoffe, dass wir uns steigern, sonst werden wir da hinten Probleme haben.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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