TWL Elektra weiterhin makellos und trotzdem nur Zweiter

Sport

Von Fabio Tartarotti 

Fünf Runden sind in der Wiener Stadtliga absolviert und zwei Mannschaften haben bislang nicht einmal ein Pünktchen liegen lassen. Sowohl Ostliga-Absteiger TWL Elektra als auch Vierfachmeister Red Star Penzing haben eine volle Ausbeute von 15 Zählern verbuchen können. In zwei Wochen kommt es zum Showdown der beiden Top-Teams. 
Mit dem Abstieg in die Stadtliga hat sich einiges verändert beim Team Wiener Linien. Die Mannschaft hatte Spieler-Abgänge zu verkraften, der Kader hat sich verjüngt. „Mehr als die Hälfte unseres Kaders besteht aus Eigenbauspielern. Wir haben einen starken Nachwuchs und von dort kommt jedes Jahr viel Qualität nach,“ erklärte Amir Turbic, sportlicher Leiter von TWL, die Philosophie der Vereinsführung. 

Auch im Coachingteam setzt Turbic auf Kontinuität. Angeführt wird das neue Trainergespann, welches den Neustart in der Stadtliga bewältigen soll, von Dominik Wisniewski. Der 41 Jahre junge Hauptübungsleiter der Elektra hatte zuvor als Co- und Nachwuchstrainer intern Erfahrung gesammelt. Auch seine Assistenten kommen aus dem Verein. 
Bis jetzt trägt der Weg, auf junge Spieler und Trainer aus den eigenen Reihen zu setzten, Früchte. Nur RS Penzing liegt mit einer besseren Tordifferenz vor der Elektra. Die Meisterschaft will Turbic dennoch nicht als Ziel ausgeben. „In diesem Jahr geht es vor allem darum, dass wir uns wieder auffangen und bestmöglich vorne mitspielen. Wenn sich am Ende ein Rennen um den Titel ausgeht, nehmen wir das gerne mit aber das ist nicht der Fokus.“ 

Das Maß aller Dinge ist in der Stadtliga aktuell Red Star. Die Penzinger konnten am Wochenende einen beeindruckenden 5:2 Heimsieg gegen  LAC-Inter im Topspiel der Runde einfahren. „Diese Mannschaft hat nicht ohne Grund 15 Punkte in fünf Spielen erzielt“, lobte Horst Musil, sportlicher Leiter von LAC seine Kontrahenten nach Abpfiff. In Runde sieben wird es zum großen Aufeinandertreffen der zwei aktuell noch Makellosen kommen. Doch davor wartet auf Red Star bereits der nächste Schlager mit dem kultigen Kendlerroadderby beim Nachbar Helfort. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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