
Manchester City ist von der Premier League wegen schwerwiegender Verstöße gegen Finanzregeln in allen Anklagepunkten für schuldig erklärt worden. Das bestätigte die Liga am Dienstag in einem Statement. Dem Verein droht nun eine massive Strafe, mehrere Meistertitel könnten dem Team aberkannt werden. Auch ein Zwangsabstieg steht im Raum.
Der Verein kann gegen die Feststellungen bis Freitag Berufung einlegen. Über die Sanktion wird in einer gesonderten Anhörung entschieden.
ManCity will alle Rechtmittel ausschöpfen
In einer Stellungnahme kündigte ManCity an, die zur Verfügung stehenden Rechtsmittel auszuschöpfen. Der Klub sei „sowohl enttäuscht als auch überrascht“ und erklärte, „unschuldig hinsichtlich der von der Premier League erhobenen Vorwürfe“ zu sein.
Am Freitag waren erste Details zu einem möglichen Schuldspruch an die Öffentlichkeit gelangt. „The Athletic“ berichtete, die Engländer seien in 114 von 115 Anklagepunkten schuldig. Die Vorwürfe zielen auf das Geschäftsgebaren der Klubbesitzer aus Abu Dhabi, die City 2008 übernommen hatten.
Die Finanzverstöße sollen sich über einen Zeitraum von neun Saisonen zwischen 2009/10 und 2017/18 erstrecken. Nach den Feststellungen der Kommission wurden Einnahmen und Kosten durch Scheinverträge in einer Gesamthöhe von mehr als 900 Millionen Pfund gezielt beeinflusst. Damit erreiche das Verfahren eine finanzielle Größenordnung, die den gesamten Wettbewerb in seinen Grundfesten erschüttert, so die Ermittler.
Source:: Kurier.at – Sport



