Wieso Manchester City der Abstieg in die zweite Liga droht

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Diese Meldung ist ein Beben im internationalen Fußball: Im Februar 2023 wurde Manchester City wegen möglicher Verstöße gegen die finanziellen Spielregeln im englischen Fußball angeklagt. Jetzt soll das Urteil vorliegen. Eine unabhängige Kommission der Premier League hat den Klub in 114 von 115 Anklagepunkten schuldig gesprochen. Das berichtete am Freitag The Athletic. Offiziell bestätigt ist das Urteil nicht. Über die Strafe hat die Kommission noch nicht entschieden, City dürfte jedenfalls berufen.

Die Vorwürfe betreffen die Saisonen 2009/’10 bis 2017/’18. Es sind die ersten Jahre nach der Übernahme durch Scheich Mansour aus der Herrscherfamilie von Abu Dhabi, und City wurde in dieser Zeit dreimal englischer Meister. Laut Anklage machte der Klub falsche Angaben zu Finanzen und Sponsoreinnahmen und legte Gehälter von Trainern und Spielern nicht vollständig offen. 35 der 115 Punkte betreffen die fehlende Zusammenarbeit mit der Liga bei den Ermittlungen.

Die Strafpalette reicht von einer Geldbuße über Punkteabzüge bis zur Aberkennung von Titeln und einem Zwangsabstieg. City verweist auf ein laufendes Verfahren. Wesentliche Schritte seien nicht abgeschlossen, es gelte strenge Vertraulichkeit, und an der Position des Klubs habe sich seit 2023 nichts geändert.

Manchester Citys Topstar war über viele Jahre Mittelfeldspieler Rodri. Der Spanier ist seit Freitag in London, weil er mit dem Nationalteam am Samstag im Wembleystadion in der Nations League auf England traf.

„Nicht mit Geld gekauft“

Befragt wurde der Weltmeister fast nur zu seinem Ex-Klub, obwohl er zum untersuchten Zeitpunkt noch gar nicht für ManCity gespielt hatte. Von 2019 bis 2026 spielte der 30-Jährige für City, im August wechselte er zum FC Barcelona.

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Das Erreichte könne dem Klub niemand nehmen, sagte Rodri dennoch. Es sei nicht mit Geld gekauft, sondern mit Einsatz und Zusammenhalt erarbeitet worden.

Sein Vertrauen stützt Rodri auf einen früheren Fall. Auch 2020 sei City in erster Instanz schuldig gesprochen und am Ende freigesprochen worden. „Deshalb glaube ich an das Rechtssystem.“

Ganz so eindeutig endete das damals nicht. Die UEFA hatte City für zwei Jahre aus der Champions League ausgeschlossen, weil Sponsorgelder aus Abu Dhabi über ihrem Wert verbucht worden sein sollen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hob die Sperre auf, weil viele Vorwürfe nicht bewiesen oder verjährt waren. Zehn Millionen Euro Strafe blieben trotzdem, weil der Klub nicht mit den Ermittlern kooperiert hatte.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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