
Nach den Hinspiel-Ergebnissen musste man schon auf zwei Wunder hoffen. Doch diese blieben am Mittwochabend aus.
Der SKN St. Pölten versuchte in Malmö, einen 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen, um ins Achtelfinale aufzusteigen. Doch die Niederösterreicherinnen wurden in Schweden rasch aus ihren Träumen von einer Sensation gerissen. Schon nach acht Minuten traf Verteidigerin Löfqvist zum 1:0 für die Gastgeberinnen. Und spätestens nach dem 2:0 durch Skoog (28.) war die Frage nach dem Aufsteiger beantwortet. Zwar lagen die SKN-Spielerinnen in vielen Statistiken vorne, das 3:0 erzielte allerdings Malmös D’Aquila (58.) – Gesamtscore 5:0 für die Schwedinnen.
Abschied mit Anstand
Für Sturm Graz ging es nach dem 1:6 bei Wolfsburg nur noch um einen würdevollen Abschied im Heimspiel. Die Steirerinnen waren auch im Rückspiel in Graz ohne Chance und liefen den deutlich stärkeren Gegnerinnen vor allem hinterher. Dennoch konnten sie bis zur 32. Minute die Null halten. Dann verwertete Lou Bogaert einen über die Mauer gedrehten Freistoß direkt zum 1:0 für die Deutschen.
Nach einer feinen Ballstafette brachte Marie Spieß den Ball im Netz der Wolfsburgerinnen unter, doch die 20-Jährige stand dabei knapp im Abseits – kein Tor (53.). Auf der anderen Seite traf die erst kurz zuvor eingewechselte Anny Kerim-Lindland zum 2:0-Endstand (84.).
Source:: Kurier.at – Sport



