
Die Noten der Österreicher beim 3:1 gegen Israel:
3 – Alexander Schlager
Hatte nur einen Ball aus der Luft zu fangen, mit dem Fuß immer sicher. Beim Gegentor ohne Chance.
3 – Stefan Posch
Startete mit zwei guten Balleroberungen, die Konter der Österreicher einleiteten, und kam per Kopf zu einer Chance. Hatte Solomon im Griff und traute sich in die Offensive, dort blieb er aber unauffällig.
2 – Philipp Lienhart
Hatte per Kopf den ersten Torschuss der Österreicher und überzeugte bei seinen Kernaufgaben: gute Ballgewinne im Vorwärtsverteidigen und sauberer Spielaufbau. Beim Gegentor hätte er näher am Gegner sein können.
2 – Kevin Danso
Verteidigte stark den Strafraum und war in Hälfte zwei beim Unterbinden israelischer Konter stark.
2 – Phillipp Mwene
Defensiv gut gegen Khalaili, nach vorne zu leicht ausrechenbar: Haken zurück und Flanke mit dem stärkeren rechten Fuß, das kennen schon alle. Blieb wie viele Kollegen aber am Drücker und brachte Österreich mit seinem ersten Länderspieltor auf die Siegesstraße.
3 – Nicolas Seiwald
Durfte nach der Auswechslung von Gregoritsch kurz Kapitän sein, fiel sonst nur selten auf.
2 – Xaver Schlager
Dirigierte als Chef im Mittelfeld das Pressing der Österreicher und schimpfte zu Recht, wenn die Abstände zueinander zu groß wurden. Vor der Pause gewann er auch im Offensivspiel an Sicherheit und trieb die Österreicher nach dem Ausgleich unermüdlich nach vorne.
4 – Patrick Wimmer
Wirkte spritzig und gewann einige Male den Ball, wenn er ihn hatte, fand er aber kaum einen Mitspieler.
3 – Romano Schmid
Machte mit Gregoritsch und Kalajdzic viele Meter im Pressing und war nach den wenigen Ballgewinnen zunächst überhastet und selten präzise. Dafür passte sein Elfmeter genau. Vor dem 1:1 konnte er die Flanke nicht verhindern. Bemüht bis zur Auswechslung, aber ohne zündende Idee.
4 – Marco Grüll
Sprintete 45 Minuten lang über seine linke Seite, hatte dabei aber kaum zählbare Momente.
3 – Michael Gregoritsch
Der Kapitän durfte nur eine gute halbe Stunde lang die Schleife tragen, rackerte dabei für die Mannschaft und setzte das eine oder andere Mal seine Mitspieler gut ein. Nachdem ihm ein Israeli auf den Fuß trat, war die Partie für ihn vorbei.
1 – Sasa Kalajdzic
Wurde vor seinem Heimpublikum schon vor der ersten Ballberührung gefeiert und zeigte auch gleich, warum: Er verarbeitete die Bälle stark und holte den Elfer zum 1:0 heraus. Nach Seitenwechsel wurde er von den Kollegen stets im Strafraum mit Flanken gesucht, aber nicht oft gefunden. Blieb hartnäckig und erzielte mit etwas Glück, weil abgefälscht, den Endstand.
2 – Paul Wanner
Sollte ab der Pause für spielerische Lösungen sorgen, fiel aber zunächst defensiv negativ auf, weil er vor dem Gegentor zum 1:1 an der Strafraumgrenze nicht beim Gegenspieler war. In der Schlussphase aber Österreichs bester Offensivspieler mit viel Drang in Richtung Strafraum. Belohnte sich mit einer Maßflanke zum Siegestor.
2 – Sascha Horvath
Zunächst nicht im Kader, dann nachnominiert und sogar eingesetzt: Zu Recht, er brachte entscheidend Schwung.
2 – Christoph Lang
Half mit Dynamik und vielen Sprints in die Tiefe, die Israeli zu knacken.
Zu kurz eingesetzt: Carney Chukwuemeka.
Source:: Kurier.at – Sport



