Teurer Winter steht bevor: Die glorreichen sieben Energiespar-Tipps

Politik

1. Wenn das Haus im Winter zu viel Energie verliert

Wer Fenster, Türen, Dach oder oberste Geschoßdecken dämmt oder alte Fenster tauscht, senkt den Heizbedarf dauerhaft – durch eine umfassende thermische Sanierung lässt sich der Energiebedarf für Heizen und Kühlen um 30 bis zu 80 Prozent senken.

Der Bund fördert das allerdings nicht mehr: Der Sanierungsbonus wurde im Februar eingestellt. Geld gibt es aber weiterhin aus der Wohnbauförderung der Länder. Eine Energieberatung (Hauskunft, EnU) vorab zeigt, was machbar und sinnvoll wäre.

2. Fossilflation: Nur raus aus Öl und Gas macht immun

Wer die fossile Heizung (und das Auto) tauscht, macht sich unabhängig von den Weltmärkten. Der Bund zahlt bis zu 7.500 Euro für eine Wärmepumpe, 8.500 Euro für eine Pelletsheizung und 6.500 Euro für einen Fernwärmeanschluss, gedeckelt mit 30 Prozent der Kosten und mit leider sehr kleinen Fördertöpfen.

Die Investition ist hoch, amortisiert sich aber bei hohen Energiepreisen schneller. Wer kann, sollte sich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach überlegen, am besten mit Speicher.

3. Spritsparen bringt mehr als Spritpreisbremse

Ein sparsamer Fahrstil kann den Verbrauch laut VCÖ um rund 20 Prozent senken. Das wirkt so, als würde der Liter statt 2,15 nur 1,72 Euro kosten. Am meisten Einsparung bringt das Tempo: 100 statt 130 km/h auf der Autobahn spart rund 23 Prozent.

Dazu kommt: früh hochschalten, vorausschauend fahren, ausrollen statt bremsen. Und den Motor bei längerem Stehen abstellen, Reifendruck regelmäßig prüfen, unnötigen Ballast meiden. Bei Neukauf lohnt sich der Blick auf E-Autos.

  Montenegros EU-Beitritt in Gefahr: Kroatien fordert Milliarden

4. Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart sechs Prozent Kosten

Im Schlafzimmer sorgen meist 17 bis 18 Grad für einen besseren Schlaf, in der Nacht und bei Abwesenheit kann die Heizung gedrosselt werden. Mehrmals täglich einige Minuten Stoßlüften verbessert das Raumklima und reduziert Heizkosten mehr als ständig gekippte Fenster.

Heizkörper sollten nicht hinter Vorhängen oder Möbeln verschwinden, und gluckernde Heizkörper gehören entlüftet.

5. Von A nach B: Öffis, Rad und Gehen statt Auto

Viele Alltagswege sind kurz und ließen sich auch gut zu Fuß, mit dem Rad oder mit Öffis erledigen. Wer das Auto öfter stehen lässt, spart Sprit, Parkgebühren und Verschleiß und hängt weniger vom Ölpreis ab. Bei kurzen Fahrten ist der Effekt besonders groß, weil ein kalter Motor überdurchschnittlich viel verbraucht. Für Pendler kann sich ein Klimaticket schnell rechnen.

6. Schnell und effizient: Deckel auf den Kochtopf

Mit einem Deckel auf dem Kochtopf geht um etwa 30 Prozent weniger Wärme verloren und das Wasser kocht schneller. Kleine Mengen erhitzt der (entkalkte) Wasserkocher in der Regel viel sparsamer als der Herd. Der Topf sollte zur Platte passen, und man nutzt die Restwärme: Elektroherd und Backofen können einige Minuten vor Ende abgeschaltet werden. Umluft braucht weniger Energie als Ober- und Unterhitze. Ein Schnellkochtopf gart schneller. Wichtig: Energieeffizienzklasse von Geräten.

7. Ungeahnte Energiefresser im Haushalt

Fernseher, Stereoanlage, Router-Zusatzgeräte und Netzteile ziehen auch im Ruhemodus kontinuierlich und in Summe viel Strom. Eine schaltbare Steckdosenleiste beendet den „Phantomverbrauch“. Kühl- und Gefriergeräte niemals direkt neben Heizung, Herd oder in praller Sonne aufstellen.

Das Eco-Programm der Waschmaschine dauert zwar länger, verbraucht aber deutlich weniger Strom, da das Wasser nicht so schnell und hoch erhitzt wird. 30 °C bei der Alltagswäsche.

  Exit-Polls: Erdrutschsieg für Regierungspartei bei Lettland-Wahl

…read more

Source:: Kurier.at – Politik

      

(Visited 3 times, 3 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.