Skurriler Wettlauf um die Nummer 1: Entscheidung ausgerechnet in Wien?

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Nach der Dreisatz-Niederlage im Viertelfinale von Peking gegen Novak Djokovic ist eines fix: Alexander Zverev kann beim kommenden ATP-1.000-Event von Schanghai nicht die Nummer eins der Welt werden. 

Mit Turniersiegen bei den chinesischen Top-Events hätte sich der Deutsche erstmals in seiner Karriere zur Nummer eins der Welt gekürt.

Sollte Zverev in Abwesenheit des am Knie verletzten Jannik Sinner in Schanghai (7. bis 18. Oktober) triumphieren, würde den Rückstand auf den führenden Italiener enorm reduzieren und könnte mit einem Titelgewinn in Wien fix die neue Nummer eins werden. Sinner hat (nach einem Finalsieg über Zverev) den Titel in Wien zu verteidigen. 

Doch die Frage ist: Spielt Sinner überhaupt bei den Erste Bank Open ab 26. Oktober? Sollte die Reha nicht greifen, ist wohl eine Operation unausweichlich und damit seine Saison beendet. Zuletzt kursierten zumindest vor allem in Italien Meldungen, dass der fünffache Grand-Slam-Champ aufgrund seiner anhaltenden Knieprobleme wohl nicht am Showturnier Six Kings Slam (21. bis 24. Oktober) teilnehmen wird.

Sollte Zverev in Schanghai gewinnen und Sinner tatsächlich nicht in Wien spielen, reicht dem 29-Jährigen, der insgesamt auch nachher weniger Punkte als Sinner zu verteidigen hat, schon ein Finaleinzug bei den Erste Bank Open, um als erster Deutsche seit 35 Jahren (Boris Becker) Nummer eins der Welt zu werden. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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