Iran: Trump könnte „Mutter aller Bomben“ zünden

Politik

Das US-Militär hat einem Medienbericht zufolge für den Fall neuer Kämpfe im Iran-Krieg Angriffspläne gegen Energie- und Atomanlagen der Islamischen Republik vorbereitet, die auch den Einsatz seiner schwersten konventionellen Bombe vorsehen.

Dies berichtet der Sender CNN unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute US-Vertreter.

„Mutter aller Bomben“

Sollte US-Präsident Donald Trump entsprechende Angriffe anordnen, könnte demnach die GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast Bomb, auch bekannt als „Mutter aller Bomben“ (MOAB), abgeworfen werden.

Der Einsatz der größten nichtatomaren Waffe im US-Arsenal würde eine erhebliche Eskalation des Konflikts bedeuten. Den Insidern zufolge gibt es in Militärkreisen jedoch Zweifel, ob sich die strategischen Ziele mit der Bombe tatsächlich erreichen lassen.

Die etwa zehn Tonnen schwere Bombe wurde 2003 erstmals getestet. Ihren bislang einzigen Kampfeinsatz hatte sie im April 2017 in Afghanistan, als die US-Streitkräfte ein Tunnelsystem der Dschihadistenmiliz IS angriffen.

MOAB keine bunkerbrechende Waffe

Laut dem Bericht umfassen die aktuellen Planungen nicht nur mögliche Angriffe auf Energieinfrastruktur, sondern auch auf besonders geschützte iranische Atomanlagen. Genannt wird dabei unter anderem die tief im Fels liegende Anlage Pickaxe Mountain. Allerdings gilt die MOAB nicht als bunkerbrechende Waffe. Mehrere mit den Überlegungen vertraute Personen äußerten deshalb Zweifel, ob sich damit tief unterirdische Nuklearanlagen wirksam zerstören lassen.

Dem Bericht zufolge hat das Weiße Haus keine Entscheidung über einen möglichen Einsatz getroffen. Ein Regierungsvertreter wollte sich gegenüber CNN nicht zu möglichen Militärplänen äußern und erklärte lediglich, Präsident Trump halte alle Optionen offen, um einen Erwerb von Atomwaffen durch den Iran zu verhindern.

  Zu spät und zu wenig: Trumps Diesel-Deal ist bloß eine Chimäre

…read more

Source:: Kurier.at – Politik

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.