„Sind nicht dumm“: ÖFB-Star glaubt trotz bitterer Pleite an CL-Aufstieg

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ÖFB-Teamspieler Christoph Baumgartner glaubt trotz dreier Niederlagen in vier Spielen seines Clubs RB Leipzig an ein Weiterkommen in der Fußball-Champions-League.

„Ich bin überzeugt, dass wir die Qualität haben. Wir sind nicht dumm, können auch rechnen, viel können wir uns aber nicht mehr erlauben. Trotzdem glaube ich an uns, an die Mannschaft, an unsere Qualität“, sagte der Niederösterreicher nach der bitteren 2:3-Heimniederlage gegen Manchester City.

„Haben uns mehr verdient“

Zur „Halbzeit“ der Ligaphase appelliert er ans Team: „Da müssen wir alle anpacken. Ein Stück mehr Cleverness und noch mehr Mut, dann bin ich überzeugt, dass wir zu mehr Punkten kommen werden.“

Trainer Martin Demichelis trauerte zwar einem besseren Ergebnis nach, war aber stolz auf die Leistung seines Teams. „Die Art und Weise der ganzen Mannschaft war die richtige. Ich bin stolz auf unsere Jungs, wir haben mehr verdient. Ich habe den Jungs gratuliert heute, wie sie gegen den Ball agiert haben“, sagte der Argentinier.

Beim vierten Königsklassen-Auftritt der Leipziger beendete City-Torjäger Erling Haaland auch die bisher makellose Heimserie von RB nach fünf siegreichen Pflichtspielen und keinem einzigen Gegentor. „Es ist immer wichtig, dass er im Spiel ist, er kann in jedem Moment treffen“, sagte Manchesters Trainer Enzo Maresca und fügte an: „Ich bin glücklich mit drei Punkten, in Deutschland ist es in der Champions League immer schwierig.“

Schützenfest und bewegende Geste in Lens

Serie-A-Club Como feierte hingegen seinen 9:1-Rekordsieg in Lens. „Was für ein unglaublicher Abend“, sagte Kapitän Lucas Da Cunha nach dem höchsten Triumph in der Champions-League-Geschichte. Es sei einfach alles aufgegangen. „Es ist ein verrücktes Ergebnis, aber wir dürfen uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.“

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Como-Offensivspieler Nico Paz widmete seinen Treffer zum 3:0 dem verstorbenen CD-Teneriffa-Profi Jesus de Miguel (30) mit einer bewegenden Geste. Der auf Teneriffa geborene Argentinier hielt ein T-Shirt in die Höhe, auf dem ein Foto von de Miguel zu sehen und in Spanisch „Ruhe in Frieden“ zu lesen war.

Bei Lens, dem Club von ÖFB-Legionär Samson Baidoo, war man unterdessen angesichts der Heimklatsche nahezu sprachlos. „Das einzige Wort, das mir dazu einfällt, ist ein Gefühl der Demütigung“, sagte Lens-Trainer Yannick Cahuzac. „Wir wurden in jeder Hinsicht dominiert. Das lässt sich schwer erklären. So viele Gegentore zu kassieren, das geht über den Spielplan hinaus.“

LASK-Gegner überraschte gegen Liverpool

Anders war die Stimmungslage bei Fenerbahce-Interimscoach Dirk Kuyt, der die Türken zu einem 3:2-Heimsieg gegen Liverpool führte. Der Niederländer, der zwischen 2006 und 2012 mehr als 200 Mal das Trikot der Reds getragen hatte, sprach nach der Partie in Istanbul von einem „Wunder“.

„Es war kein leichter Sieg, aber es war auch kein Glück. Letztendlich haben wir ihn verdient. Wir haben uns viele Chancen herausgespielt, wir haben weiter Druck gemacht, und wir haben gegen eine der besten Mannschaften Europas gekämpft“, erklärte Kuyt, dessen Team mit nun fünf Zählern aus vier Partien um den Aufstieg ins Play-off kämpft. Am 9. Dezember gastiert man beim LASK.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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