Nach Sturms 2:3 gegen Celje: Irrwege in die „Arschgasse“

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Es war der 25. Oktober, die Nachspielzeit der ersten Hälfte: Sturm führte nach tollen Spielen zuvor auch gegen Ried programmgemäß mit 1:0. Dann leistete sich Arjan Malic eine Dummheit und flog vom Platz. Das war ein Auslöser für die Mini-Krise der Grazer. Ried schaffte postwendend den Ausgleich, Sturm rettete  in der Nachspielzeit noch ein 2:2.

Es folgten ein 2:3 im Cup in Lustenau, ein 1:1 beim Liga-Schlusslicht WAC und nun die 2:3-Heimpleite gegen Celje. „Manchmal ist man ein bisschen in der Arschgasse“, sagte Defensivspieler Jürgen Heil nach dem Spiel. 

Tatsache ist, dass es trotz englischer Wochen zuvor gelaufen ist, aber mit Misserfolgserlebnissen sind diese mental noch schwieriger zu gestalten. Selbst Meistertrainer Christian Ilzer, am 26. November mit Hoffenheim Gastgeber beim Match gegen den Ex-Klub, betonte stets, „dass alle Müdigkeit mit Spielbeginn weg ist, wenn alles läuft.“

Sturm-Trainer Ingolitsch: „Dann tut es doppelt weh“

Das 2:3 gegen Celje war allerdings ein Selbstfaller. „Wenn man gegen so eine Mannschaft daheim zwei Tore macht, darfst du nicht verlieren“, sagt Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch.  

Besonders bei den Torschüssen (27:8) und Eckbällen (12:2) dominierte Sturm, all das zählte nach individuellen Fehlern (schwerer Patzer von Valmir Matoshi vor dem 0:1) und schwachem Zweikampfverhalten vor den Gegentoren nur wenig. „Wenn die Statistiken und die Leistung da sind, du aber solche Ergebnisse hast, dann tut es doppelt weh“, sagte der Coach. 

Fakt ist, die Grazer erhielten aus den jüngsten vier Spielen neun Gegentore. Zu viele für den Anspruch in Graz. Gegen Celje merkte man vor allem im Defensivverhalten schwere Beine. Da half es auch nichts, dass Oumar Diakite seine Saisontore 9 und 10 für Sturm erzielte. 

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Noch immer gute Chancen

Das Positivste daran ist: Sturm liegt mit vier Punkten in der Ligaphase auf Platz 24 – dieser Platz berechtigt zum Aufstieg in die Zwischenrunde der Europa League. Mit sieben Punkten wäre die Ausgangsposition top gewesen. Dann hätte ein Heimsieg gegen OFI Kreta im Jänner gereicht. Auswärts müssen die Steirer noch in Hoffenheim, bei Alkmaar und zum Abschluss bei Dinamo Zagreb antreten. 

„Es bringt nichts, wenn wir den Kopf in den Sand stecken. Wir haben noch genug Chancen und glauben in jedem Fall an uns“, sagt Paul Koller. Die Spiele gegen Rennes (0:0) und Marseille (1:0) haben bewiesen, was in den Grazern steckt. Die Fans wissen das auch – 6.000 Sturm-Anhänger werden nach Hoffenheim reisen. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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