
Während bei der sechsten invest.austria conference Europas Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft privater Investitionen im Mittelpunkt standen, widmete sich die zweite Ausgabe von Bloomin’ Business den persönlichen und beruflichen Grenzen. Beide Veranstaltungen brachten zahlreiche Menschen aus der Wirtschaft zum Austausch und Netzwerken zusammen.
Die sechste invest.austria conference
Die invest.austria conference fand unter dem Motto „Postcard or Powerhouse – The European Imperative“ am Mittwoch, 4. November, im Apothekertrakt von Schloss Schönbrunn statt. Rund 450 Investoren, Unternehmer und politische Entscheidungsträger aus 22 Ländern kamen zusammen, um über Europas Wettbewerbsfähigkeit, private Kapitalmobilisierung und die Zukunft von Venture Capital sowie Private Equity zu diskutieren.
Mit mehr als 130 persönlichen Meetings, hochkarätigen Panels, Workshops und Start-up-Pitches bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten zum Netzwerken. Über 26 Start-ups aus Bereichen wie Robotics oder SpaceTech präsentierten ihre Innovationen einem internationalen Publikum.
Mit dabei waren Daniela Haunstein, Geschäftsführerin von invest.austria, die eine Eröffnungsrede hielt, sowie Barbara Eibinger-Miedl, Staatssekretärin im Bundesministerium für Finanzen. „Wir müssen ein Land werden, das nicht nur spart, sondern investiert“, sagt sie. Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, ergänzt: „Wenn wir darüber sprechen, dass Europa ein Powerhouse werden soll, beginnt das immer bei den Menschen, die sich entscheiden, etwas aufzubauen.“ Niki Futter, Präsident von invest.austria, fordert einen Kulturwandel, Valentin Krenkel, stellvertretender Geschäftsführer von invest.austria, spricht von einem stärkeren Fokus auf konkrete Umsetzung.
Bloomin’ Business geht in die zweite Runde
Bloomin’ Business – eine Wiener Eventserie für People in Business, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie alle, die in der Geschäftswelt nachhaltig etwas ändern wollen, ging nach einem erfolgreichen Auftakt im Mai jetzt in die zweite Runde.
Am 5. November luden die Initiatorinnen Livia Filip (convHERsations Agency), Kathi Stiedl und Viktoria Pumhösel (PREP & BRACE) zur Afterwork-Veranstaltung – zum Netzwerken ohne „Cringe-Faktor“, also ohne unangenehmes Gefühl. Als Location diente auch bei der zweiten Episode das Restaurant Schatz Imhof unweit vom Schottentor.
Jeder Termin dieser Serie steht unter einem eigenen Titel. Diesmal ging es um das Thema „Unbound Boundaries“, also um persönliche und berufliche Grenzen. In drei spannenden interaktiven Impulsvorträgen beleuchteten Kommunikationstrainerin Kathrin Katz, Rechtsanwalt Peter Pichlmayr und Business Designerin Victoria Iordanov unterschiedliche Aspekte des Themas – von der Kommunikation persönlicher Grenzen bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Beteiligten, also für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und für die Selbstständigen.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



