Neuigkeiten für den Eishockey-Verband: Das Team um Kern steht

Sport

Im österreichischen Eishockey wird es tatsächlich ernst mit dem Wandel.

Vergangene Woche besuchte der aktuelle Verbandspräsident Klaus Hartmann überraschend eine Sitzung der Landesverbandspräsidenten, in der es eigentlich auch um Informationen zu einer alternativen Verbandsführung um Ex-Kanzler Christian Kern gehen sollte. Herausgekommen ist eine Aussendung des Verbandes, in der der Wunsch nach Veränderung nur den Klubs der ICE Hockey League nachgesagt wurde. Präsidiumstreue Funktionäre versuchen seit Wochen, diesen Klubs zu unterstellen, dass sie aufgrund finanzieller Probleme einen Neustart für das Eishockey wollen.

In der Aussendung verweist der ÖEHV auch darauf, dass er ausgeglichen bilanziere. Dazu muss man wissen, dass er das (ohne Auflösen von Rücklagen) seit der Amtsübernahme von Hartmann 2020 nur in jenem Jahr schaffte, in dem die Herren mehr als 600.000 Dollar Prämie für den WM-Viertelfinaleinzug einspielten.

Dem Vernehmen nach will Hartmann keinesfalls zurücktreten, obwohl sich gerade ein finanziell und fachlich schlagkräftiges Team um Christian Kern formiert. Es würde auch einen Wirtschaftsbeirat installieren. Das Festhalten an Ämtern könnte dem Verband also finanziellen Schaden bereiten, da Österreichs Eishockey mit dem neuen Beirat Zugang zu großen Firmen und Konzernen bekommen würde.

Das Treffen in Wien

Wie der KURIER am Rande des ICEHL-Schlagers zwischen den Capitals und Graz in Erfahrung bringen konnte, trafen einige Personen zusammen, die im Verband aufgrund der Entwicklungen der letzten Jahre Verantwortung übernehmen wollen. Auch Christian Kern war interessierter Beobachter der Partie.

Bei der Suche nach einer personellen Veränderung im Vorstand des ÖEHV wurde vor kurzem Einigung mit einer namhaften Ex-Spielerin erzielt, die sich im Falle einer Neuwahl des Präsidiums um die Agenden Frauen und Parahockey annehmen würde.

  Extravagantes Los in China: Tagger trifft auf eine Dame, die um 28 Jahre älter ist

Da das Team Kern steht, soll es demnächst ein Treffen mit den Landesverbandspräsidenten und Vertretern der ICE Hockey League geben, in dem es um die personellen Alternativen geht, aber auch um das inhaltliche Konzept eines neuen Verbandes. Natürlich ohne Vertreter des aktuellen Präsidiums.

Danach könnte es dann schnell gehen mit einem Antrag auf eine außerordentliche Generalversammlung.

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.