Aufsteiger Kosovo: Warum das Team von Foda Österreich voll fordern wird

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Am Sonntag (27. September) um 18.00 Uhr trifft Österreich im Wiener Ernst-Happel-Stadion erstmals auf den Kosovo. Rund zehn Jahre nach der Aufnahme in FIFA und UEFA hat sich die kosovarische Nationalmannschaft bis in die Nations-League B vorgearbeitet und die WM-Teilnahme nur knapp verpasst.

Jetzt will der Kosovo seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Im Mittelpunkt steht dabei ein alter Bekannter: Franco Foda, von 2018 bis 2022 österreichischer Teamchef und derzeitiger Trainer des Kosovo. An seiner Seite steht der österreichische Co-Trainer Robert Ibertsberger.

Der rasante Aufstieg des Kosovo

Der 60-jährige Deutsche übernahm das Nationalteam des Kosovo im Februar 2024. Seither hat sich die Auswahl sportlich deutlich weiterentwickelt. Nach dem Aufstieg in die Liga B der Nations League ist der Kosovo erstmals in derselben Spielklasse wie Österreich.

Wie bemerkenswert schnell sich der Kosovo entwickelt hat, machte Ibertsberger im Vorjahr deutlich: „Der Verband darf erst seit 2016 offiziell an den Qualispielen für die Nations League, EM und WM teilnehmen. So lange ist das noch nicht her und du bist nach neun Jahren in der gleichen Liga wie Österreich. Das ist ein Riesenerfolg für den Kosovo, auch wenn wir Trainer noch mehr Potenzial sehen.“

Der Aufstieg gelang in der Nations-League-Relegation zwischen Liga B und C mit einem deutlichen 5:2-Gesamtscore gegen Island.

Auch in der WM-Qualifikation zeigte der Kosovo Ambitionen. Das Team erreichte das Play-off-Finale, unterlag dort der Türkei allerdings mit 0:1 und verpasste damit die Weltmeisterschaft 2026 nur knapp.

Bundesliga-Trio im Kosovo-Kader

In Wien muss Foda nun auf einige wichtige Spieler verzichten. Kapitän Amir Rrahmani steht nach einem Disput mit Verbandspräsident Agim Ademi nicht mehr zur Verfügung. Auch Florent Muslija und Elvis Rexhbecaj fehlen verletzt.

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Kurz vor Beginn der Nations League gab zudem Valon Berisha seinen Rücktritt aus dem Nationalteam bekannt. Der ehemalige Salzburg- und LASK-Spieler absolvierte 52 Partien für den Kosovo und erzielte 2016 beim 1:1 gegen Finnland das historische erste Länderspieltor der Nationalmannschaft.

Auch Fidan Altili erklärte seinen Rücktritt.

Dennoch verfügt der Kosovo über eine Mannschaft mit internationaler Erfahrung. Alle 27 nominierten Spieler sind Legionäre. Zudem stehen mit Vesel Demaku (SCR Altach), Valmir Matoshi (SK Sturm Graz) und Dion Kacuri (SC Austria Lustenau) drei Spieler aus der österreichischen Bundesliga im Kader.

Für Demaku, der in Österreich geboren wurde und die österreichischen Nachwuchsauswahlen durchlief, wird das Duell besonders speziell. Des Weiteren setzt der deutsche Teamchef auf einen besonders jungen Kader. Mit einem Durchschnittsalter von 25,4 Jahren gehört der Kosovo zu den jüngsten Teams der Nations League.

Foda selbst blickt mit gemischten Gefühlen auf das Wiedersehen.

„Österreich war nicht unbedingt mein Wunschlos, sie haben unglaubliche Qualität. Auf der anderen Seite freue ich mich, meine ehemaligen Spieler wieder zu treffen“, sagte er nach der Auslosung im Februar.

Rangnick blickt in die Zukunft

Auf österreichischer Seite steht ebenfalls ein Umbruch an. Ralf Rangnick nominierte zunächst neun Spieler, die bei der WM nicht dabei waren. Nach der Verletzung von Konrad Laimer kam mit LASK-Kapitän Sascha Horvath ein weiterer Neuling hinzu. Gleichzeitig muss der ÖFB-Teamchef auf weitere Leistungsträger verzichten. „In Wahrheit müssen wir aber auch schon an die EURO in zwei Jahren denken, und wer sind dann die Spieler, auf die wir setzen und zählen können“, begründet …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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