Die Welt ist eine Kugel: Kuriositäten rund um die Fußball-WM

Sport

Die wichtigste Nebensache der Welt hat rund um die Erdkugel viele Namen. Was sich bei uns Fußball schimpft, das ist im Land von Gruppengegner Jordanien Kurat al-Qadam, in Algerien El-Kora und in Argentinien Fútbol.

Futtobōru & Fitbaw

Weiters bei dieser WM am Start: Fitbaw (Schottland), Futtobōru (Japan), Foutbol (Haiti), Nogometna Lopta (Kroatien), Fotbal (Tschechien), Sokker (Südafrika) oder Chukgu (Korea). 

Nicht zu vergessen Soccer (USA) – diese klassische Bezeichnung könnte aber bald im Abseits stehen. US-Präsident Donald Trump fordert die Umbenennung in Football. „Es macht keinen Sinn, dass wir Soccer sagen.“

Die USA, Kanada und Mexiko bitten zur 23. Weltmeisterschaft der Geschichte. Was geschah alles seit der ersten WM-Endrunde 1930 in Uruguay? 

Kurioses, Historisches und Wissenswertes.

Jubiläumstore 

2.720 Treffer sind bisher bei Weltmeisterschaften gefallen. Erster Torschütze war 1930 der Franzose Lucien Laurent beim 4:1 gegen Mexiko. 

Das 500. Tor erzielte der Schotte Bobby Collins 1958, Treffer Nummer 1.000 gelang Rob Rensenbrink (Niederlande) bei der WM 1978. 

Das 1.500 Tor erzielte Claudio Caniggia (Argentinien) 1994, für den 2.000 Treffer zeichnete der Schwede Marcus Allbäck bei der WM 2006 verantwortlich. Das 2.500 Tor fiel 2018 durch den Tunesier Fakhreddine Ben Youssef.

Pokal-Verlust 

Wer war dafür verantwortlich, dass die Engländer bei der Heim-WM 1966 die Siegertrophäe in die Höhe recken durften? 

Richtig: Ein Hund. Pickles spürte den Coupe Jules Rimet beim Graben in einem Garten auf, nachdem der Pokal in London gestohlen worden war.

1983 war es um die Trophäe dann aber geschehen. Diebe entwendeten den Coupe Jules Rimet in Rio de Janeiro und schmolzen das Gold ein.

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Schweizer Käse 

Beim Turnier 2006 in Deutschland gelang den Schweizern ein WM-Rekord, auf den sie wohl gerne verzichtet hätten: Auszuscheiden, ohne in den vier WM-Partien auch nur ein Tor in der regulären Spielzeit kassiert zu haben, ist ein echtes Kunststück.

Zugleich ist die Schweiz seit 2006 auch das erste Team, das in einem WM-Elfmeterschießen keinen Treffer erzielen konnte (0:3 im Achtelfinale gegen Ukraine).

Barfußkicker 

Einmal schaffte es Indien, sich für eine WM zu qualifizieren – kampflos, weil die Gegner in der Qualigruppe (Burma, Philippinen) kurzerhand nicht antraten. Indien war dann bei der Endrunde 1950 in Brasilien doch nicht am Ball. 

Die FIFA führte wenige Wochen vor der WM die Schuhpflicht ein, die Inder beharrten aber darauf, barfuß zu spielen und tauchten nicht in Brasilien auf.

Beidbeiniger Brehme 

Andreas Brehme verwandelte 1986 im Viertelfinale gegen Mexiko einen Elfmeter mit dem linken Fuß. Vier Jahre später schoss er Deutschland im Finale gegen Argentinien vom Elfmeterpunkt zum WM-Titel – diesmal mit dem rechten Fuß. 

Brehme, der im Jahr 2024 verstarb, ist der einzige Spieler, der bei einer WM mit beiden Füßen Elfmetertore erzielen konnte.

Alarmstufe Rotwein 

Das französische Team reiste 1966 mit Übergepäck über den Ärmelkanal zum Turnier nach England. Weil sie die Sorge hatten, auf der Insel nur billigen Fusel serviert zu kriegen, importierten die Franzosen kurzerhand 1.500 Liter feinsten Rotwein aus der Heimat – es diente vor allem zum Frustsaufen: Frankreich verlor alle drei Vorrundenspiele.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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