Eishockey-Frauen: Viele Gespräche und zwei Siege beim Teamcamp

Sport

Zwischen der österreichischen Verbandsspitze und den zwölf Stammspielerinnen, die beim aktuellen Teamcamp zur Vorbereitung auf die Eishockey-WM der Frauen fehlen, herrscht weiter Eiszeit. Die Spielerinnen, die verbindliche schriftliche Zusagen in Bezug auf die finanziellen, sportlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen fordern, warten auf diese weiterhin.

Inzwischen ist das Vorbereitungsturnier in der Slowakei zu Ende gegangen, Österreich beendete es in Abwesenheit von Teamchef Alexander Bröms (private Gründe) auf Rang zwei mit einer Niederlage gegen die Slowakei und Siegen gegen die Niederlande und Italien – allesamt allerdings im Ranking hinter Österreich angesiedelt. „Das Turnier war ein wichtiger Schritt für unsere Kaderauswahl und die Vorbereitung auf die WM. Es war spannend zu sehen, wie einige Spielerinnen neue Rollen übernommen und sich der Herausforderung gestellt haben“, sagte Co-Trainerin Sarah Hodges.

Mit den mitgereisten Spielerinnen habe man viele Gespräche geführt, heißt es in einer Aussendung des Verbands. Die nicht einberufene Stammtorhüterin Selma Luggin hinterfragt allerdings im Gespräch mit dem KURIER den Sinn dahinter, Gespräche zu führen, bei denen die Leistungsträgerinnen und Kapitänin Anna Meixner nicht anwesend sind. Auch die gewerkschaftliche Vertretung wartet weiterhin auf eine schriftliche Antwort auf die Forderungen, sagt Younion-Beauftragter Sascha Tomanek.

Ziel sei es „sachliche und machbare Lösungen auf den Tisch zu bringen und nicht nur mit der sportlich bestmöglichen Mannschaft zur A-Weltmeisterschaft in Dänemark (6. bis 16. November) zu fliegen“, so der Verband in der Aussendung. Man wolle „eine nachhaltige Basis für die Zukunft schaffen“. Die Führung arbeite an einer Antwort auf die Forderungen als Grundlage für den „Dialog mit allen Spielerinnen“. In den kommenden Tagen kann also möglicherweise eine Rückmeldung für die bereits im Frühjahr gestellten Forderungen erwartet werden.

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Das nächste Camp zur Vorbereitung auf die WM im November soll Anfang Oktober stattfinden. Die zwölf Spielerinnen wissen nicht, ob mit ihnen geplant werden wird.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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