Riesenskandal: Ausschreitung, Eskalation und viele Verletzte im Deutschen Pokal

Sport

Das war Anti-Werbung für den Fußball in eigener Sache, was sich in Mannheim am Freitagabend abspielte. Tumultartige Szenen, massive Pyrotechnik, ein Platzsturm und Polizisten mit Pferden auf dem Rasen und vielen Verletzten überschatteten das Last-Minute-Weiterkommen des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern in der ersten DFB-Pokalrunde beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim überschattet. 

Beim 1:0 (0:0)-Erfolg nach Verlängerung mussten Einsatzkräfte der Polizei und berittene Polizisten nach Abpfiff der regulären Spielzeit eingreifen, um die Situation im brisanten Südwest-Derby wieder unter Kontrolle zu bringen. Zeitweise drohte ein Spielabbruch. Bei Gastgeber Waldhof kam Ex-Rapidler Terrence Boyd in der Nachspielzeit beim Stand von 0:0 ins Spiel. Sportchef ist dort mit dem Kärntner Gerhard Zuber ein Österreicher. 

85 Personen medizinisch betreut

Nach Polizeiangaben 35 Beamte verletzt und mehrere Fußballfans vorläufig festgenommen worden. Insgesamt mussten 85 Personen medizinisch betreut werden, acht von ihnen wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Auch am Spielfeld war die Situation eskaliert, mehrere Spieler gingen aufeinander los. 

„Wer den Fußball als Bühne für Gewaltexzesse missbraucht, andere Fans mit Absicht in Gefahr bringt und vor allem auch Sicherheitskräfte verletzt, ist kein Fan, sondern ein Krimineller. Genau so werden wir diese Typen auch behandeln, um Recht und Ordnung in unseren Stadien durchzusetzen“, sagt der baden-württembergische Innenminister Manuel Hagel. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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