
Wer als Tennis-Profi Geld verdienen will, der reist zu den US Open. Die Sieger erhalten dort ein Rekordpreisgeld von jeweils 5,5 Millionen Dollar (4,71 Mio. Euro).
Wer es nicht in den Hauptbewerb (ab 30. August) schafft, kann ab Montag auch als Qualifikant schon sein Konto aufpolieren – vorausgesetzt, der Profi liegt im Ranking nicht viel weiter als auf einem Platz um 200 zurück. Denn meistert man drei Quali-Runden winken ebenfalls schon 140.000 US-Dollar (fast 120.000 Euro).
Freilich lassen es sich auch die Österreicher nicht nehmen, das Konto aufzupolieren. Denn gleich fünf ÖTV-Spieler erhalten für einen Start in der Qualifikation (Montag) bereits 32.000 Dollar (rund 27.300 Euro). Das ist doppelt so viel, wie Joel Schwärzler zuletzt für seinen Challenger-Turniersieg in Polen erhielt.
Der 20-Jährige nimmt ab Montag die Qualifikation in Angriff, ebenso wie Jurij Rodionov, Lukas Neumayer und – Sebastian Ofner. Der Steirer, der wieder von Fersenproblemen geplagt wird, verpasste den Sprung in den Hauptbewerb. Das gilt auch für Julia Grabher, die wie Ofner mehrmals schon Hauptbewerbsluft bei Grand-Slams geschnuppert hat.
Sollte es keiner der fünf ÖTV-Spieler in den 128er-Raster des Hauptbewerbs schaffen, wird man dort trotzdem noch auf vier Österreicher treffen. Anastasia Potapowa, Lilli Tagger und Sinja Kraus haben ihr Ticket fix. Auch Filip Misolic wird dort starten, auch wenn er als Nummer 476 der Welt derzeit nur Österreichs Nummer sieben ist. Der Steirer darf aber dort mit einem Protected Ranking (Platzierung vor der Pause) sein Comeback nach einer Fersenverletzung feiern.
Source:: Kurier.at – Sport



