Wöber über WM-Aus: „Da sind sehr, sehr viele Tränen geflossen“

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Als Maximilian Wöber zum 31. und bisher letzten Mal für Österreichs Nationalteam gespielt hat, ragte er heraus. Als Abwehrbollwerk mit Offensivdrang und einem Assist kassierte der Wiener am 7. Juni 2025 beim 2:1-Sieg gegen Rumänien in der WM-Qualifikation die KURIER-Note 1.

Auf das Hoch folgten mehrere Tiefs, drei Muskelverletzungen, ein Jahr zum Vergessen bei Werder Bremen und schließlich das WM-Aus. „Da sind dann schon sehr, sehr viele Tränen geflossen“, gibt Wöber zu. Die WM sei sein großer Motivator gewesen in dieser Saison mit vielen Extraschichten und Comeback-Versuchen. Der Letzte endete bei einem Spiel in Hoffenheim. „Ich wurde eingewechselt und meine erste Aktion war ein weiter Outeinwurf. Und gleich bei diesem Einwurf hat es mir einen Stich in der Leiste gegeben.“

Die folgende Diagnose schlug die Tür zur WM endgültig zu. Doch mittlerweile ist Maximilian Wöber nicht mehr bei Werder Bremen, sondern bei Schalke 04. Und siehe da: In Gelsenkirchen hat er zu alter Fitness zurückgefunden. „Die medizinische Abteilung hat mich super aufgebaut. Ich habe wieder hundertprozentiges Vertrauen in meinen Körper – und das war nicht einfach zu bekommen.“

„Kann den Kopf ausschalten“

Mittlerweile, so Wöber, brauche er nicht mehr darüber nachzudenken, ober gerade zu viel oder zu wenig trainiere. „Ich kann den Kopf ausschalten und mich aufs Wesentliche konzentrieren.“ Dabei habe er sich schon auch gefragt, „ob der Körper noch mitmacht und ich auf diesem Niveau noch Fußballspielen kann.“

Die negativen Gedanken sind nun weg. Und das merkt man, wenn man Wöber spielen sieht. Zwar gabs bei Schalke bisher nur Einsätze als Joker, ein Moment war dabei aber speziell. Gegen Union Berlin sprintete er in der Nachspielzeit bei einem Konter seines Teams über den ganzen Platz und erzielte den Treffer zum 3:1-Endstand.

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Hohes Standing im Team

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass Maximilian Wöber auch dem Kreise der Nationalmannschaft wieder angehören wird. Das Standing des Linksfußes bei Team und Teamchef war stets hoch.

Beim aktuellen Umbruch ist er gleich als Führungsspieler gefragt. „Wir haben uns als Mannschaft, ohne Trainerteam, zusammengesetzt und Dinge aufgearbeitet, an denen wir wieder ansetzen müssen.“

Und das sind die Tugenden, für die Österreich unter Ralf Rangnick jahrelang gestanden ist und von denen auch die Spieler überzeugt sind. „Wir müssen in jedem Spiel wieder an die Intensität kommen, die wir für unser Spiel brauchen.“ Gegner Israel soll das am Donnerstag zu spüren bekommen. Vielleicht auch von Maximilian Wöber.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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