
Seit Monatsbeginn steht mit Emma Delaney (53) erstmals eine Frau der OMV vor. Der Öl-, Gas- und Chemiekonzern ist teilstaatlich – der Staat hält mit der Österreichischen Beteiligungs AG (ÖBAG) 31,5 Prozent.
In seiner Funktion als Eigentümervertreter traf ÖVP-Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer diese Woche mit Delaney zusammen. Gesprächsgegenstand sei u.a. die „unmissverständliche Umsetzung der ÖBAG-Strategie mit besonderem Fokus auf die Punkte Versorgungssicherheit und Standortverantwortung“ gewesen, wie es in einer Aussendung heißt. Es gehe u.a. um den
Ausbau kritischer Infrastruktur sowie der Eigenproduktion, die
Erschließung von Rohstoffpotenzialen im In- und Ausland, besonders durch die Stärkung des Upstream Business (wie Gasförderung in Wittau, Neptun Deep Offshore Projekt in Rumänien), die
kosteneffiziente Energieversorgung, die
Stärkung der Chemie Sparte (OMV Tochter Borouge Group International), die
Maximierung der Treibstoffproduktion und die
die Diversifizierung der Öl- und Gasversorgung Österreichs
Zur Stärkung von internationalen Partnerschaften reisen Delaney und Hattmannsdorfer im November gemeinsam zur ADIPEC Messe in Abu Dhabi.
„Unser Anspruch ist es“, so Hattmannsdorfer via Aussendung, „die OMV als eines der führenden Energieunternehmen Europas weiterzuentwickeln und strategisch zu stärken.“ Von der neuen OMV-Führung „Emma Delaney erwarte ich mir die konsequente Umsetzung der ÖBAG-Strategie mit besonderem Fokus auf eine sichere und kosteneffiziente Energieversorgung Österreichs.“
Source:: Kurier.at – Politik



