Mietpreise im Wandel: Wer jetzt deutlich mehr fürs Wohnen zahlt

Wirtschaft

Die Wohnungsmieten sind abermals teurer geworden. Im zweiten Quartal legten sie im Durchschnitt inklusive Betriebskosten gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent auf 10,5 Euro pro Quadratmeter zu. Gegenüber dem ersten Quartal verlor die Mietpreisentwicklung allerdings etwas an Dynamik, so Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk. Da betrug der Anstieg nur 0,4 Prozent.

„Dabei blieben die Nettomieten – ohne Betriebskosten – verglichen mit dem Vorquartal unverändert, während sich die Betriebskosten pro Quadratmeter um 1,4 Prozent erhöhten“, so Lenk.

Konkret lagen die durchschnittlichen Wohnungsmieten inklusive Betriebskosten laut Statistik Austria im zweiten Quartal bei 694,7 Euro pro Wohnung, ohne Betriebskosten betrugen die Mieten durchschnittlich 520,8 Euro pro Wohnung. Die Entwicklung der Miete exklusive Betriebskosten fällt jedoch je nach Mietsegment unterschiedlich aus. 

Während in privaten Altbauwohnungen trotz einer Anhebung des Richtwert- und Kategoriemietzinses um ein Prozent die Nettomiete gegenüber dem Vorjahr mit 8,5 Euro pro Quadratmeter nahezu unverändert blieb, stiegen sie in privaten Neubauwohnungen (nach 1945 errichtet) um 3,2 Prozent auf durchschnittlich 10,7 Euro.

Bei Genossenschaftswohnungen legte der Mietzins gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent auf durchschnittlich 6,5 Euro pro m² zu, bei Gemeindewohnungen um satte  3,7 Prozent auf durchschnittlich 5,7 Euro pro m².

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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