Rapid-Leihgabe Radulovic verhindert LASK-Sieg in Hartberg, WAC inferior

Sport

Noch nie hat der LASK unter Trainer Didi Kühbauer zwei Ligaspiele in Folge verloren. Und dabei bleibt es auch nach dem 3:3 in Hartberg. Gefühlt ist es für den Doublesieger aber eine Niederlage.

Ein Rapid-Leihspieler war dafür verantwortlich, dass nicht der LASK, sondern Rapid als Erster in die  Länderspielpause geht.

Die Ex-Hartberger Sascha Horvath (7.) und Christoph Lang (30.) trafen bereits vor der Pause für die Linzer.

Hartberg-Trainer Schopp hatte „viel Mut“ eingefordert, um den LASK bezwingen zu können. Nach dem frühen 0:1 fiel die hohe Zahl an Defensivspielern freilich doppelt auf: Zwar saß der frühere Abwehrchef Spendhofer wieder auf der Bank, aber vier gelernte Innenverteidiger, Defensivallrounder Dalpiaz und zwei Sechser auf dem Rasen beschränkten die Offensivideen.  

Das mögliche 0:2 verhinderte noch Goalie Pecsi gegen Usor, aber nach 30 Minuten war es so weit. Horvath assistierte und  Lang zeigte seine Topform: Der Nationalteam-Rückkehrer drehte sich rasch und traf aus 20 Metern flach.

Mit dem bereits fünften Treffer zeigte Lang, dass er seinen Stammplatz nicht locker an Adeniran oder Kalajdzic abgeben wird.

Gamechanger Radulovic 

Zur Pause kam bei Hartberg erstmals Andrija Radulovic. Und die Rapid-Leihgabe traf nach nur 50 Sekunden, abgefälscht ins Eck. Die Steirer waren bereits davor das Team mit der höchsten Quote an verwerteten Chancen. 

Der LASK legte nach: Bello spielte wunderbar zurück auf Andrade, der mit einem Direktschuss auf 1:3 stellte (58.). 

Spannend wurde es aber dennoch. Zweiter Schuss Radulovic, zweiter Treffer. Beim 2:3 sah Teamgoalie Jungwirth nicht gut aus (72.).

  GAK gegen Austria: Zwei Trainer und kein Kettenwechsel in Sicht

Ein Schlüsselmoment war eine vergebene Topchance von Ljubicic. Im Gegenzug  legte Radulovic für einen anderen Joker vor und Jed Drew gelang das eigentlich unverdiente 3:3 (77.). 

Ankündigung von Annerl 

Hartberg-Präsidentin Annerl lachte: Sie hatte in der Pause bei Sky daran erinnert, dass der LASK vor einem Jahr ganz im Finish aus einem 0:3 ein 3:3 machte: „Das ist auch für uns möglich“.

Kühbauer fand es nicht lustig – weil Hartberg am Ende leidenschaftlich den Punkt im Spektakel verteidigte.

WAC in Ried chancenlos 

Wenn der WAC so weitermacht, dann wird diese Saison einen ähnlichen Verlauf nehmen wie die vergangene, als die Kärntner erst in der letzten Runde den Klassenerhalt fixieren konnten. Die Leistung  bei der 1:4-Pleite  in Ried erinnerte jedenfalls  an desolate Auftritte im Frühjahr – dabei wurde das Team im Sommer runderneuert.

Nach neun Minuten lagen die Rieder schon mit 2:0 vorne. Das Toreschießen wurde ihnen von der WAC-Verteidigung aber auch sehr einfach gemacht:  Zwei Mal wurde Behounek am rechten Flügel überlaufen, zwei Mal landete die Flanke  bei einem  völlig frei stehenden Rieder:  Bajic (3.) und Eghosa (9.) hatten leichtes Spiel.

Das Abwehrverhalten der Wolfsberger war nicht bundesligawürdig, immer wieder tauchten die Rieder unbehelligt im Strafraum auf. Noch vor der Pause erhöhte Schwab per Elfmeter auf 3:0 (40.). 

Später traf Neuzugang Thelin zum 4:0 (81.), Kitz gelang Resultatskosmetik – 4:1 (87.).

Mit dieser Niederlage war der WAC noch gut bedient, das Zwischenfazit nach sieben Runden ist ernüchternd: Seit der ersten Runde hat der Klub  nicht mehr gewonnen.

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.