
Freunde und Gäste der Viennale müssen nicht lange auf die Eröffnungsparty warten, wenn das Filmfestival am 22. Oktober im Wiener Gartenbaukino offiziell den heurigen cineastischen Reigen einläutet. Als Eröffnungsfilm nach den salbungsvollen Begrüßungsworten der zentralen Proponenten hat Festivalchefin Eva Sangiorgi „Forever…Forever“ von Johann Lurf angesetzt – ein nur 21-minütiges Experimentalwerk über den Stausee Ottenstein, bevor es zur Eröffnungsparty ins Rathaus geht.
Nach Berlinale zu Viennale
Und auch den Abschlussfilm am 3. November bildet ein österreichisches Werk, das aber immerhin 86 Minuten dauert. So zeigen Tizza Covi und Rainer Frimmel nach der Berlinale-Weltpremiere ihre neueste Arbeit „Wiener Blues: The Loneliest Man in Town“ über die gealterte Blueslegende Al Cook am Ende des Kinoreigens.
„Am Anfang steht die faszinierende Kraft einer Kunst, die aus der Technik hervorgegangen ist und sich mit ihr immer weiterentwickelt hat“, umriss Sangiorgi ihr Konzept der rot-weiß-roten Klammer. „Am Ende steht großes Autorenkino, das die Wirklichkeit auf unverwechselbare Weise erfasst, mit Menschlichkeit und Poesie.“
Source:: Kurier.at – Kultur



