Rangnick über Schöttel-Nachfolge: „ÖFB sucht eierlegende Wollmilchsau“

Sport

Das ÖFB-Team ist am Mittwochabend in Dublin gelandet, wo am Donnerstag (20.45 Uhr, live ORF1) das dritte Spiel in der Nations League gegen Irland auf dem Programm steht.

Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel verriet der 68-jährige Ralf Rangnick, dass er zum ersten Mal in seinem Leben in Irland sei. „Ich habe schon viel gehört, auch über die Stadt Dublin, dass sie wunderschön sein soll. Leider haben wir keine Zeit, irgendwas zu sehen“, so der Teamchef.

Überall ein modernes Stadion

Zum modernen und schönen Aviva-Stadium sagte Rangnick: „Das Stadion find ich cool. Es ist ein richtig modernes, schönes Stadion. Offensichtlich gibt es das überall, in jedem europäischen Land in jeder größeren Stadt, nur nicht in Wien.“

Über Fußball sprach der Teamchef natürlich auch. Tatsächlich sind die Österreicher hier, um den dritten Sieg im dritten Spiel einzufahren nach den beiden 3:1-Siegen gegen Israel und den Kosovo. Einblicke in seine Erwartungen an den Gegner gab Rangnick jedenfalls. „Wir haben die zwei Spiele, die sie bereits gespielt haben, genauer angeschaut und der Mannschaft präsentiert. Irland wird sicherlich eine Mannschaft sein, die anders spielt als Israel oder Kosovo, wo die spielerischen Lösungen im Vordergrund standen.“

Er gehe davon aus, dass die Iren deutlich mehr mit langen Bällen operieren werden. „Darauf haben wir uns vorbereitet“, so der Teamchef. Eine Art Kick and Rush der Moderne, also.

„Ich bitte um Verständnis“

Was das fürs Spiel der Österreicher bedeuten würde, falls die Iren auf das Pressing der Österreicher mit langen Bällen antworten, wollte Rangnick nicht genau sagen. „Ich bitte um Verständnis, dass ich jetzt hier nicht den kompletten Matchplan ausbreite.“

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In der Regel wird es bei langen Bällen aber vor allem darum gehen, im Zentrum die vielen zweiten Bälle zu gewinnen, um dann schnellstmöglich in die Tiefe spielen zu können. Rangnick: „Wichtig wird sein, dass wir wieder die Mannschaft sind, die mit mehr Leidenschaft und mehr Energie auf dem Platz das Spiel bestreitet. Das wird sicherlich noch mehr den Ausschlag geben, als in den Heimspielen.“

Sportdirektor gesucht

Aktuell ist beim ÖFB auch auf die Thematik des Sportdirektors, den der Fußball-Bund gerade parallel zu den sportlichen Ereignissen sucht. Bei ServusTV am Montag sagte etwa Ralph Hasenhüttl: „Ich finde es sehr schwer, einem Ralf Rangnick einen Sportdirektor zur Seite zu stellen. (…) Es muss jemand Ralf Rangnick zuarbeiten, aber er muss immer der Entscheidet sein.“

Darauf angesprochen meinte der Teamchef: „Ich war zwei Jahre lang Sportdirektor mit einem Trainer Ralph Hasenhüttl und die Zusammenarbeit war zwei Jahre lang hervorragend.“ Das war in den Jahren 2016 bis 2018 bei RB Leipzig.

Er sei jedenfalls nicht eingebunden in die Suche nach einem neuen Sportdirektor, so Rangnick. „Insofern bin ich da genauso gespannt, wie Sie“, so der Teamchef, der noch versicherte: „Wenn mich jemand fragt, dann wünsche ich mir den bestmöglichen, den es geben kann.“ Sein Credo sei seit 15 Jahren „best man for the Job“, so Rangnick. „Eines ist auch klar: Mit diesem Profil sucht der ÖFB die eierlegende Wollmilchsau.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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