Getreidefrachter im Schwarzen Meer gesunken – Ukraine vermutet russischen Drohnenangriff

Politik

Bei einem Unglück auf einem Handelsschiff im Schwarzen Meer sind zwei Seeleute ums Leben gekommen. Elf Crew-Mitglieder seien gerettet worden, teilte das rumänische Innenministerium mit. Das Schiff sei gesunken. Rumänische Medien hatten berichtet, dass es von einer Drohne getroffen worden sei. Dafür gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Kiew sprach von einem Angriff russischer Drohnen auf den Frachter.

Zu dem Unglück sei es 30 Seemeilen südlich des rumänischen Orts Sfantu Gheorghe gekommen, hieß es aus dem Innenministerium. Das Unglück, bei dem es auf dem Schiff auch zu einem Brand gekommen sei, habe sich in der ausschließlichen Wirtschaftszone Rumäniens im Schwarzen Meer ereignet, schrieb das Ministerium weiter. Unbestätigten Medienberichten zufolge soll es sich um ein türkisches Schiff handeln, das mit Getreide beladen auf dem Weg nach Italien war.

Immer wieder Angriffe

Das Schwarze Meer ist immer wieder Schauplatz von Angriffen im russischen Krieg gegen die Ukraine. Der ukrainische Präsident Selenskij sprach in sozialen Medien von einem „schrecklichen Angriff“ zweier russischer Drohnen auf den Frachter. Kiew habe mehrfach vorgeschlagen, Schritte zur Deeskalation im Schwarzen Meer zu unternehmen. „Doch Russland entscheidet sich konsequent für Terror und das Versenken ziviler Schiffe anstelle einer normalen Seeschifffahrt“, schrieb Selenskij auf Facebook und der Onlineplattform X.

…read more

Source:: Kurier.at – Politik

      

(Visited 1 times, 1 visits today)
  Plünderungen in Frankreich: Verdächtig günstige Luxuswaren im Netz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.