Sturm Graz gerüstet: Mit scharfen Analysen und lauten Fans zum Heimsieg

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Daheim ist es doch am schönsten. Zumindest seit Fabio Ingolitsch als Trainer den Gastgeber im Stadion Liebenau gibt: Seit dem Amtsantritt des Salzburgers Anfang des Jahres verlor Sturm Graz nur ein Spiel vor eigenem Publikum (0:1 gegen Fenerbahce). 

Freilich, das Gesamtbild mag doch etwas getrübt sein. In der Bundesliga hat der Vizemeister elf Punkte Rückstand auf Rapid, im Cup flog man in Lustenau raus. „Das war das einzig wirklich Negative. Aber in der Liga holten wir zuletzt zwei Siege und zwei Remis, mit einem Punkteschnitt von 2,0 wären wir in der Vorsaison Meister geworden. Und in der Europa League haben wir gegen Topteams immerhin schon vier Punkte geholt“, rechnet Ingolitsch vor. 

Vor allem rechnet der 34-Jährige mit einem Heimsieg gegen den slowenischen Meister Celje im vierten Liga-Spiel (21 Uhr, live Servus TV). „Sie sind technisch stark, haben in ihrer Liga  aber nicht die ständige Konkurrenz.“

Dabei hat Sturm noch immer eine lange Verletztenliste – und wie auch Salzburg und der LASK die berühmten englischen Wochen. An ein  richtiges Training und Aufbauarbeit ist da nicht zu denken. „Die Spieler spielen sowieso lieber, als sie trainieren“, sagt Ingolitsch. 

Gute Laufwerte

Natürlich sieht das  Training  derzeit anders aus, wenn man alle drei, vier Tage in offizieller Mission auf den Rasen gebeten wird. „Wir sind meistens in zwei bis drei Gruppen gesplittet. Profis, die weniger spielen, haben schon Ersatzprogramme. Spieler, die viel spielen,  trainieren nur einmal pro Woche. Da geht es aber dann eher um regenerative Reize. Mannschaftstaktische Dinge wie die  Abläufe oder die Taktik sind derzeit kein Bestandteil“, sagt Ingolitsch. „Wir arbeiten  aber sehr viel mit der Analyse als unterstützendes Organ.“ Dennoch haben die Steirer kein Problem mit der Fitness. „An der Frische fehlt es uns nicht, die Laufwerte sind besser als in der vergangenen Saison.“

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„Viel Energie“

Der Slowene Jon Gorenc Stankovic, ein besagter Vielspieler brennt auf den Einsatz gegen seine Landsleute. „Ich will immer spielen, und unsere  tollen  Fans geben uns immer viel Energie. Auch wenn es ein schwieriges Spiel wird“, sagt der 30-Jährige, der seit 2020 bei Sturm ist und die jungen Spieler führen soll. „Er ist einer der wenigen, die schon englische Wochen gespielt haben“, sagt Ingolitsch. 

Langsam lichtet sich auch das Lazarett.Gegen die Slowenen, die zuletzt ein  2:2 daheim gegen Salzburg holten, kommt noch kein Spieler zurück, am Sonntag gegen Salzburg könnte es so weit sein. Emran Soglo und Gizo Mamageishvili könnten sogar in der Startelf stehen. Starspieler Otar Kiteishvili und Filip Rozga sind noch kein Thema, Leon Grgic könnte noch heuer zurückkommen. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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