
Mit viel Vorfreude und einigen Hoffnungen reisten Österreichs Eishockey-Frauen erstmals zu einer A-Weltmeisterschaft. Die ÖEHV-Auswahl debütiert am Freitag (15.00/live ORF 1) in Esbjerg/Dänemark gegen Tschechien. Danach geht es gegen Deutschland (Samstag), Olympiasieger und WM-Titelverteidiger USA (Montag) und die Schweiz (Dienstag, alle 19.00 Uhr/live ORF Sport+). Österreich ist klarer Außenseiter, hofft aber auf den Aufstieg ins Viertelfinale.
Herzblut und Schweiß
„Das ist ein Meilenstein für uns“, sagte Kapitänin Anna Meixner, die mit ihren Kolleginnen auf dem Weg in den Kreis der besten zehn Mannschaften der Welt in den vergangenen Jahren einige Rückschläge einstecken musste. Kontinuierlich hätten sich die Spielerinnen weiterentwickelt hin zu immer mehr Professionalität. Die Belohnung kam mit dem souveränen Aufstieg im April 2025 in Shenzhen. „Wir haben darauf hingearbeitet, dass wir die Chance haben, gegen die besten Teams der Welt zu spielen. Der allergrößte Unterschied zu vor vielleicht zehn Jahren ist, was die Spielerinnen investieren, wie viel Herzblut und Schweiß, um besser zu werden. Das Mindset ist riesig geworden“, sagte Meixner im APA-Gespräch. „Wir haben es verdient, auf diesem Level mitspielen zu können.“
Mehr als nur mitspielen
Die Salzburgerin führt mit 32 Jahren ein junges Team an, in dem zwei Drittel der Spielerinnen 22 Jahre oder jünger sind. Angst oder zu großen Respekt dürfe aber niemand haben. „Wir sind uns sehr bewusst, dass es viel körperbetonter wird, schneller und härter“, sagte Meixner. „Aber wir haben so ein cooles Team. Ich weiß, wir werden nie aufgeben. Und wir fahren hin, um Spiele zu gewinnen.“
Source:: Kurier.at – Sport



