Salzburger Festspiele: Peter de Caluwe wird nach Kehrtwende neuer Intendant

Kultur

Nach einer überraschenden Kehrtwende haben die Salzburger Festspiele einen neuen Intendanten: Peter de Caluwe wird Chef, die eigentlich schon fixierte Einigung mit Sophie de Lint und Barrie Kosky hat sich zerschlagen.

Der Belgier, Jahrgang 1963, war von 2007 bis 2025 Intendant der Oper Monnaie in Brüssel. Offiziell soll die „Zukunft der Salzburger Festspiele“ am Freitag um 10 Uhr im Großen Festspielhaus enthüllt werden. Sie wird auch die Vertragsverlängerung von Festspiel-Präsidentin Kristina Hammer umfassen.

Die Verhandlungen mit der zuletzt kolportierten Doppelspitze aus der Amsterdamer Opernchefin Sophie de Lint und Regisseur Barrie Kosky dürften am Dienstagabend an der genaueren Ausgestaltung der Verträge und der Aufgabenverteilung der beiden geplatzt sein.

Bereits 2013 in der engsten Auswahl

Der künftige Festspielchef war bereits 2013 in der engsten Auswahl für die Nachfolge von Interimschef Sven-Eric Bechtolf. Damals wurde Markus Hinterhäuser, der 2011 nach Jürgen Flimm bereits ein Jahr lang den Salzburger Intendantenposten bekleidet hatte, bestellt. Trotz einer künstlerisch wie finanziell erfolgreichen Intendanz verständigte man sich im März darauf, Hinterhäuser bis zum Ende seines Vertrages am 30. September 2026 freizustellen und auf die an sich akkordierte Vertragsverlängerung bis 2031 zu verzichten. Die genauen Umstände, die dazu führten, sind bis heute ebenso wenig offengelegt wie die Details des Auflösungsvertrags, über den Stillschweigen vereinbart wurde.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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