Spritpreis-Rekord in Deutschland, hohe Preise auch in Österreich

Wirtschaft

Tanken in Deutschland ist so teuer wie nie zuvor, und auch in Österreich sind die Preise an der Zapfsäule am Dienstag gestiegen. Der Preis für einen Liter Benzin erreichte in Deutschland mit 2,30 Euro den vierten Tag in Folge einen Rekordwert, teilte der ADAC mit. Diesel kostete 2,422 Euro und war damit nur noch knapp von seinem Höchststand vom April entfernt. In Österreich bezahlte man im Durchschnitt 1,963 Euro für Benzin und 2,236 Euro für Diesel, so die E-Control.

Preisanstieg in Österreich von Sonntag auf Montag

Am Sonntag hatte Diesel hierzulande noch 2,158 Euro gekostet, am Montag waren es bereits 2,219 Euro pro Liter. Der Benzinpreis entwickelte sich ähnlich, allerdings auf niedrigerem Niveau: Pro Liter bezahlte man an der Tankstelle am Sonntag 1,856 Euro, am Montag waren es 1,944 Euro. Insgesamt sind die Preise in Deutschland damit deutlich höher als in Österreich.

Die deutsche Politik debattiert verstärkt über Möglichkeiten, die Menschen zu entlasten. Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine Senkung der Steuern und Abgaben angedeutet. Details dazu sind aber noch unklar.

„Und das ist bei uns, das ist in Europa“

Der deutsche Tankstellen-Interessenverband erklärte, zwar seien die Blockade der Straße von Hormus und der Konflikt mit den Huthis um die Meerenge Bab al-Mandab ein Problem. Der Anteil des Öls hierzulande aus der Golfregion sei jedoch vergleichsweise gering. „Da in den USA die Spritpreise gerade niedrig gehalten werden, müssen die Konzerne woanders das Geld verdienen“, erklärte Verbandssprecher Rabl. „Und das ist bei uns, das ist in Europa.“ Zugleich betonte Rabl: „Etwa die Hälfte dessen, was wir bezahlen an der Tankstelle, geht in den Steuersack.“ Eine spürbare Reduzierung der Preise lasse sich durch eine Mehrwertsteuerabsenkung erreichen.

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Spritpreisbremse zuletzt verlängert

In Österreich wurde die Spritpreisbremse zuletzt Ende August um einen Monat verlängert, sie senkt die Mineralölsteuer (MöSt) um 1,9 Cent pro Liter.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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