80 Prozent Pension? Warum diese Rechnung für viele nicht aufgeht

Wirtschaft

Wer 45 Versicherungsjahre vorweist und das Regelpensionsalter erreicht hat, erhält als Pension 80 Prozent seines durchschnittlichen Lebenseinkommens. So zumindest die Theorie, denn in der Praxis sieht die Sache oft anders aus. Eine lange Ausbildung oder belastende Arbeitsbedingungen stehen den 45 Versicherungsjahren häufig im Weg. Und auch die eigene Gesundheit wartet nicht immer das Regelpensionsalter ab, bis sie sich bemerkbar macht.

Laut einer neuen Befragung sorgen sich 68 Prozent der Österreicher, dass die staatliche Pension einmal nicht ausreichen wird – egal, ob nun bis 65 oder 67 gearbeitet wird. Befeuert wird die Annahme durch den lauten Diskurs rund um eine alternde Bevölkerung und ein Pensionsmodell, das sich Österreich bald nicht mehr leisten können wird.

Was das Vertrauen der Österreicher in ihre finanzielle Absicherung wieder stärken soll? Ein Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge zum Beispiel, wobei das genaue Konzept noch zu wenigen geläufig ist. Wenig verwunderlich, wenn schon das Drei-Säulen-Modell der Altersvorsorge bei mehr als 50 Prozent Fragezeichen aufwirft. Dabei bietet es die Möglichkeit, nicht nur blindlings zu hoffen, sondern aktiv an der eigenen Pension zu arbeiten. Mit einem regelmäßigen Blick ins Pensionskonto (unter neuespensionskonto.at) und vielleicht der Bereitschaft, auch die dritte Pensionssäule zu bespielen. Sofern das Einkommen das zulässt.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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