„Das große Backen Österreich“: „Wir sind anders als die Deutschen“

Kultur

In Großbritannien wird bereits seit 2010 um die Wette gebacken, in Deutschland wurde kürzlich die Siegerin der 14. Staffel gekürt – und nun hat das beliebte Format auch hierzulande einen Ableger: Ab heute (Dienstag, 20.15 Uhr) messen sich acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer in „Das große Backen Österreich“ auf Puls 4.

Mit dabei sind Heike (44) aus dem Burgenland, Patrick (28) und Rainer (47) aus Niederösterreich, Jutta (65) aus Wien, Lisi (38) aus Oberösterreich, Liana (18) und Alina (29) aus der Steiermark sowie Christoph (38) aus Tirol.

Sie alle wollen die goldene Guglhupf-Trophäe, einen Familienurlaub und eine eigene Backrubrik im Puls-4-Frühstücksfernsehen gewinnen. Dafür müssen die Kandidatinnen und Kandidaten aber die Jury von sich überzeugen – beurteilt werden die Backkreationen von Konditorweltmeisterin Eveline Wild und Zuckerbäcker Philipp Zauner.

„Wenn dich etwas zwar optisch abholt, aber drinnen ist es langweilig, zu fest oder zu weich, dann ist es schwierig“, sagt Wild im KURIER-Gespräch. „Wenn du eine Torte isst, solltest du danach das Gefühl haben: Ich möchte eigentlich noch ein Stück.“

Erste Challenge: Katzenpfoten und Riesenräder

In mehreren Challenges gilt es, sich durchzusetzen. Zum Auftakt sollen innerhalb von 90 Minuten Schnittbildkekse entstehen, die etwas über die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verraten. Und so werden aus bunt gefärbtem Mürbteig Katzenpfoten, Kleeblätter und sogar Riesenräder gezaubert.

Juror Zauner: „Da zuckt der Finger“

Nicht alles klappt dabei wie geplant – die Jury darf jedoch nicht eingreifen. Das sei nicht immer einfach: „Natürlich zuckt der Finger oft“, gesteht Philipp Zauner. „Aber so ist das Format, so sind die Regeln.“ Auch Wild gibt zu: „Ich würde am liebsten immer helfen und versuche, subtile Botschaften zu senden. Oder ich frage zum Beispiel: Findest du wirklich, dass das schon genug aufgeschlagen ist? Man schubst sie schon ein bisschen an.“

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Das ein oder andere Backwerk kämpft dennoch mit Statikproblemen.

Roubinek kommentiert aus dem Off

Moderiert wird die Show von Rudi Roubinek, der die Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker nicht nur an die gnadenlos davonrennende Zeit erinnert, sondern das Geschehen auch augenzwinkernd aus dem Off kommentiert.

Die österreichische Version will anders sein als die deutsche, erzählt Roubinek – „und ich hoffe, es gelingt uns auch. Wir sind anders als die Deutschen – ich speziell bin sehr anders als die Deutschen. Ich spreche anders, ich sehe die Welt anders.“ Er sei zudem froh, dass die Kandidatinnen und Kandidaten dialektgefärbt reden. „Österreich ist auch von seiner ganzen kulinarischen Tradition her anders: Wir haben den Guglhupf, den ausgezogenen Apfelstrudel, die Salzburger Nockerl, die Esterházy-Torte und vieles mehr.“

Zweite Challenge: Marillenknödeltorte und essbarer Sonnenuntergang

Gleich in der ersten Episode wird dann auch ein Klassiker der heimischen Küche – der Marillenknödel – neuinterpretiert und in eine Torte verpackt. Das Ergebnis ist Teil der zweiten Challenge, mit der sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen sollen: Serviert werden u. a. eine Torte im Sportdesign, ein essbarer Sonnenuntergang und ein mit mehreren Biskuitschichten gefüllter Seesack.

Besonders backaffin ist Moderator Roubinek selbst nicht, wie er anmerkt. „Ich koche hobbymäßig mit meiner Frau bekannte Gerichte. Aber es ist für mich ein Mirakel, dass man einen Brocken Schokolade, drei Eier, ein Packerl Mehl, ein Packerl Zucker und Fondant nimmt – …read more

Source:: Kurier.at – Kultur

      

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