Bundesliga in Deutschland startet mit 21 ÖFB-Kickern und drei Trainern

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Mit der Partie zwischen den Bayern und Stuttgart begann am Freitag die 64. Saison der deutschen Bundesliga. Mit alten Favoriten, neuen Klubs und gewohnt vielen österreichischen Gesichtern. Was es rund um den Saisonstart zu wissen gilt.

Der Favorit

In einer Umfrage der Deutschen Presse Agentur tippten elf von 18 Bundesliga-Trainern auf die Bayern als Meister. Julian Schuster, Trainer von Freiburg, sieht die Arbeit seines Kollegen als Hauptgrund dafür: „Solange Vincent Kompany der Trainer in München ist, werden die Bayern wohl Meister sein.“ Der Belgier selbst will die Uhren einfach auf null stellen: „In meinem Kopf habe ich null Titel, muss alles wieder zeigen“, so Kompany.

Die neuen Klubs

Drei Aufsteiger gibt es: Schalke 04, Paderborn und den SV Elversberg, der erstmals im Oberhaus dabei ist. Der Klub aus dem Saarland ist für deutsche Verhältnisse ein echter Dorfklub. Die Gemeinde zählt 13.000 Einwohner, im Stadion haben sie fast alle Platz: 10.000 passen ins Waldstadion an der Kaiserlinde. Die DFL fordert für die oberste Spielklasse grundsätzlich eine Mindestkapazität von 15.000 Plätzen. Eine Ausnahmegenehmigung gibt dem Klub die nötige Zeit, um bis Frühjahr 2027 aufzurüsten. Dann soll die Arena 15.500 Fans Platz bieten. Im Tor steht bei Elversberg übrigens ein Österreicher. Sein Name: Nicolas Kristof.

Die Österreicher

21 ÖFB-Kicker sind aktuell am Start, das kann sich bis zum Ende der Transferzeit noch ändern. Zu Beginn der vorigen Saison waren es noch 28. Wohin sie die restlichen sieben verschwunden? Xaver Schlager ist in die Premier League und Romano Schmid und Florian Grillitsch (vor einem Jahr in Hoffenheim) sind in die Serie A gewechselt. Mathias Honsak und Paul Tschernuth sind mit Heidenheim ebenso abgestiegen wie etwa Ersatzgoalie Pavao Pervan mit Wolfsburg oder ein rot-weiß-rotes Trio (Nemeth, Robatsch, Spari) mit St. Pauli.

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Auf die 21 Spieler darf man allerdings durchaus stolz sein. Nur Frankreich stellt mit 35 Legionären in der Liga noch mehr als der ÖFB. Auf Platz drei folgen überraschend Japan und Belgien mit je 14.

Die Trainer

Drei österreichische Trainer gibt es zu Saisonstart: Christian Ilzer will mit Hoffenheim die starken Leistungen aus dem Vorjahr bestätigen und dazu in der Europa League reüssieren. Adi Hütter ist zurück bei Eintracht Frankfurt und Miron Muslic hat den emotional schwierigen Traditionsklub Schalke 04 nach drei Jahren zurück in die Bundesliga geführt. Spannende Parallele: Bei allen drei Übungsleitern spielt intensives Pressing eine große Rolle.

TV-Übertragungen

Die Freitagsspiele sind grundsätzlich beim Pay-TV-Sender Sky zu sehen, ebenso die Spiele am Samstag um 15.30 Uhr und das Topspiel um 18.30 Uhr einzeln und in voller Länge. Weil RTL Sky gekauft hat, sind diese Saison auch ein paar Spiele im Free-TV zu sehen. Wie viele, ist noch offen. Am Samstag zeigt RTL jedenfalls Leipzig vs. Mönchengladbach (15.30 Uhr). DAZN zeigt hingegen die Spiele am Sonntag. Das sind je 32 Partien um 15.30 Uhr und um 17.30 Uhr. Dazu kommen pro Saison 15 Spiele, die um 19.30 Uhr beginnen. Dazu hat DAZN die traditionelle Konferenz am Samstagnachmittag. Was die Zusammenfassungen betrifft, hat die ARD das größte Angebot am Freitag-, Samstag- und Sonntagabend.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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